15.01.2012 – VON MRAUK U NACH SITTWE

VON MRAUK U NACH SITTWE

Von Mrauk U nach Sittwe

Bevor wir heute die Rückreise nach Sittwe antreten, stehen noch die Besichtigung zweier Pagoden, eines Sees und eines Klosters auf dem Programm. Wir treffen uns um 8h im Hotel, das Boot steht um 12 h zur Abfahrt bereit, wir haben also 4 Stunden für das Restprogramm *gg

Nwe musste gestern aus dem Vesali Resort ausziehen, da die Eigentümer das Zimmer für ankommende Touristen benötigten. Guides zählen da nicht soviel, und so muss Nwe zusammen mit Ihrer Zimmerkollegin ins benachbarte Prince-Hotel umziehen, welches nicht nur aussieht wie eine Bruchbude, sondern auch eine ist ! Wir dachten eigentlich, dass dieses Hotel gar nicht geöffnet ist, sondern vor sich hin verfällt. Arme Nwe ! Sie hatte auch keine gute Nacht, aber das traditionelle Rakhine-Essen soll zumindest recht gut gewesen sein…

Bevor wir unsere Tour starten, sollten wir das Zimmer räumen ( um 8h ) und unser Gepäck in der Rezeption verwahren. Das taten wir zunächst auch, als wir aber dann mitbekamen, dass unser Gepäck unbeaufsichtigt in der Gegend rumstand, haben wir den Zimmerschlüssel rückgefordert und unser Gepäck wieder in unser Zimmer gebracht. Den Schlüssel haben wir behalten bis zur zu unserer Abreise. Wir misstrauen zwar nicht den Angestellten, die alle sehr aufmerksam und lieb waren ( laut Nwe war das Restaurant-Personal zwar etwas dumm, haha, das stimmte auch, denn wenn man dreimal fragt, ob man grünen Tee will und dann doch schwarzen bringt, fragt man sich… ), aber das Hotel war ja voll belegt mit Touristen, und man muss ja niemanden in Versuchung führen, oder ?

Zinamanaung-Pagode

In der Zinamanaung-Pagode hieß es zunächst wieder mal spenden, dafür gab es dann aber auch einen schönen Ausblick , Fotos an unseren “Wochentags-Ecken” ( nämlich Montag und Dienstag ) und Walter durfte einem Mönch ein paar Englisch-Vokabel beibringen.

Zinamanaung

   Zinamanaung-Pagode

      Zinamanaung-PagodeImpressionen der  Zinamanaung-Pagode…

Der englisch lernende Mönch

Am Eingang zur Pagode treffen wir auf einen Mönchen, der unseren Besuch nutzt, um seine Englisch-Kentnisse aufzubessern. Nicht, dass WIR jetzt so gut englisch könnten, aber ein paar neue Wörter konnten wir ihm doch auch beibringen 🙂IMG_2962

Und unsere liebe Nwe erklärt ihm auch noch den Unterschied zwischen Autria und Australia 🙂

mrauk u

Ab zum See, wir stoppen an einer kleinen Hütte, wo eine junge Frau Palmwebel erzeugt. Sie macht das in einem Höllen-Tempo und schaftt 80 Fächer am Tag. Wobei Sie aber nur bis mittags arbeitet.

Wir kaufen einen Palmwedel oder –fächer als Souvenir, 300 Kyatt ! Ein kleiner “Osterhase” beobachtet unseren Einkauf…

mrauk u

Am See können wir einige schöne Bilder aufnehmen.

Sanda Muhni Phara Gri Kyaung Taik–Kloster

Weiter geht es zum Sanda Muhni Phara Gri Kyaung Taik – Kloster. Eigentlich ist das Kloster nach einem Kriegsherrn benannt, aber der Abt des Klosters verweigert diesen Namen, nicht ungerechtfertigt.

Sanda Muhni Phara Gri Kyaung Taik   Sanda Muhni Phara Gri Kyaung Taik

Sanda Muhni Phara Gri Kyaung Taik

Wir beobachten die Novizen, die zum Essen-Einsammeln ausschwärmen, unterhalten uns mit einem jungen Mönch, der englisch lernen will und mit dem Abt.

    Wir bestaunen die sterblichen Überreste etlicher Mönche dieses Klosters. Reliquien von Buddha gibt es hier zwar auch, aber die werden nur 4 x im Jahr gezeigt und sie derzeit unter Verschluss .

Sanda Muhni Phara Gri Kyaung Taik Sanda Muhni Phara Gri Kyaung Taik

Der Abt erklärt uns die sterblichen Überreste der Mönche…

Auch eine Buddha-Statuen-Sammlung gibt es hier, und die gesamte Lehre Buddhas auf Palmblättern mit Goldeinfassung.

Sanda Muhni Phara Gri Kyaung Taik

Die Lehren Buddhas

Teile der Buddha-Sammlung

Teile der Buddha-Sammlung

Es folgt noch ein Kurzbesuch beim

Königspalast

wo man aber nur noch die Grundmauern sehen kann, und das hier liegende Museum lassen wir gleich aus und spenden lieber die 10 Dollar Eintritt…

   Ein paar junge Musiker gibt es auch noch zu bewundern.

Bei Moe Cherry besorgt Nwe das Essen für die Rückfahrt, das wir dann am Boot geniessen werden.

                                        Moe Cherry

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Noch eine letzte

Pagoden-Besichtigung

Kaspanaddy-River…und dann bringt uns unser Jeep zum Boot.

Rückfahrt nach Sittwe am Kaspanaddy River

Es ist dasselbe Boot wie bei der Herfahrt, mit dem netten Koch, aber schon von anderen Touristen belegt. Als uns die Bootsmannschaft entdeckt, werden die Touristen kurzerhand auf ein anderes Boot verfrachtet, welches weit unbequemer ist Smiley Dafür haben diese Touristen jetzt aber Walter`s Coca Cola und 2 Flaschen Wasser, die die Kofferträger irrtümlich am falschen Boot abgelegt haben. Als wir das Fehlen der Getränke bemerken, hat die Touristin schon Walter`s Cola an den Lippen… Trauriges Smiley  Naja, dafür haben wir “unser” Boot und “unsere” Crew ! Nun schippen wir ca. 6 bis 7 Stunden über den Kaspanaddy-River Richtung Sittwe.

Kaspanaddy-River Kaspanaddy-River

       Essen an Board !

Zwei dicke Freundinnen bei Sonnenuntergang

Sittwe

In Sittwe angekommen, sagen wir an der Rezeption des Shwe Thazin Hotels, dass wir um Gottes Willen nicht wieder dasselbe Zimmer 404 ganz hinten am Gang haben wollen. Da hatten wir nämlich wegen des hinter des Zimmer befindlichen Stromgenerator die ganze Nacht  kein Auge zu gemacht. An der Rezeption lächelt man verständnisvoll und gibt uns den Schlüssel zum exakt selben Zimmer 404 mit der Aussage, dass heute kein Generator in Betrieb sei. Da wir allerdings von der Vorjahresgeschichte am Flughafen Yangon geläutert sind, prüfen wir das nach, klettern 4 Stockwerke Wendeltreppe hoch und stellen im besagten Zimmer fest, dass der Generator sehr wohl in Betrieb ist. Wir also wieder 4 Stockwerke Wendeltreppe hinab und auf Zimmertausch bestehend. Und siehe da, es geht doch, und das Zimmer ist sogar eine Spur größer und hat eine Badewanne !!!!

              Das Shwe Thazin Hotel in Sittwe war leider der einzige Wermutstropfen unserer zweiten Myanmar-Reise, aber wir werden unsere Meinung in Tripadvisor usw. kundtun.

Gisspanadi Sea Food Restaurant

Nach geklärter Zimmerfrage fahren wir zusammen mit Nwe noch Abendessen, und zwar in das von ihr so gelobte Lokal. Und das Essen ist wirklich phantastisch gut und die Portionen sind enorm ( obwohl wir jeweils die kleine Portionsvariante gewählt haben ). Die Hauskatze ist uns beim Zusammenessen behilflich und die Bedienung ist sehr schnell und freundlich, die Preise sind sehr günstig. Zu Fuß geht es dann wieder zurück ins Hotel.

Hauskatze hilft beim Aufessen

Teilweise sind die Straßen stockdunkel und wir sind froh, die Taschenlampe dabei zu haben. Auch ein paar Betrunkene müssen wir entdecken, Nwe hatte also vor einigen Tagen leider recht.

Da heute Sonntag ist, kreisen auch einige Pick-ups mit tanzenden Jugendlichen und superlauter Musik durch die kleine Stadt. Laut Nwe ist das hier Samstags und Sonntags immer so.

Wir duschen in unserem Zimmer mit Badewanne und gehen gegen 21 h zu Bett.

Morgen geht dann unser Flug nach Ngapali, wo wir hoffentlich wieder im Aureum Resort ein paar Tage Paradies genießen werden….

Leider heißt es morgen aber auch Abschied von Nwe nehmen, die ab 17.1.2012 eine neue Gruppe Österreicher begleiten wird. Sie wird mit uns von Sittwe nach Thandwe mitfliegen ( wo wir am Ngapali Beach unseren Strandurlaub verbringen ), aber dann gleich weiter nach Yangon. Und dann werden wir uns wohl erst frühestens in einem Jahr wiedersehen.

Bereits am Boot von Mrauk U nach Sittwe hat uns Nwe tolle Geschenke überreicht, die Sie sicher eine Menge Geld gekostet haben, und so übergeben auch wir Ihr entgegen unseren Plänen bereits am Boot unser Abschiedsgeschenk.

  Nwe schenkt Doris zum Abschied ein Myanmar-Kochbuch und viele Leckerein und Zutaten zum Kochen.

IMG_3127

Walter holte das Geschenk für Nwe aus dem Koffer…

Aber noch haben wir ja morgen ein paar gemeinsame Stunden in Sittwe und im Flugzeug nach Thandwe….

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2 Kommentare zu 15.01.2012 – VON MRAUK U NACH SITTWE

  1. Heiko sagt:

    Hallo Ihr Beiden,

    schöne Eindrücke von einer schönen Gegend. Ich könnte schon wieder hin 😉

    Liebe Grüße und gute Reise beim nächsten Mal in Myanmar,
    Heiko

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