Sugatha Bimbaramaya

Sugatha Bimbaramaya

19.01.2018

Zunächst bewundern wir noch mal die schönen Blumen, die Doris gestern vom Villananda-Team geschenkt bekommen hat. Eine Krähe löscht derweilen wie immer Ihren Durst bei uns.

 

Das Wetter paßt heute morgen wieder für einen kleinen Ausflug. Mittlerweile haben wir es uns ja angewöhnt, um 7 h zu frühstücken und bei passendem Wetter einen Ausflug zu unternehmen. So gegen 13 Uhr ist die Hitze am größten, und wäre es immer recht angenehm, zu Hause zu sein und in den Pool zu hüpfen.  So soll es auch heute sein , nehmen wir uns vor 🙂 Am Weg zu unserem heutigen, ersten Ausflugsziel fragen wir uns, warum immer wieder so seltsame Steine an einer Schnur über die Gartenmauern hängen ?

 

 

Und hier ist des Rätsels Lösung : Die Steine dienen als „Stütze für die Stütze“ für diverse Pflanzen. Da hätten wir aber auch ohne Blick über die Hausmauer draufkommen können, oder ?

Wir wollen auch noch kurz die Villa Riina besuchen, ebenfalls im Eigentum der Ananda Houses, aber um 1000 Euro die Woche teurer als unsere Villananda. Von den Bildern auf der Homepage sehr beeindruckt, finden wir dann , vor Ort in Natura gesehen, unsere Villananda doch immer noch am Besten 🙂 Und unser Pool ist auch nicht kleiner als der der Villa Riina 😉

In Ambalangoda direkt liegt die Tempelanlage

Sugatha Bimbaramaya,

recht einfach mit dem Motorroller zu erreichen.

Als wir eintreffen tollen gerade zwei Hunde herum und ein junger Mönch passt auf, daß dem jungen Welpen auch nichts passiert 🙂

Ein älterer, aber immer noch junger Mönch, stößt dazu und möchte uns gerne durch seinen Tempelanlage führen.  Zunächst zum und rum um den Dagoba.

Selbstverständlich ziert auch hier ein Mondstein den Aufgang der Treppe zum Dagoba.

Ebenso ist der Boddhi-Baum zu finden.

Gleich nach dem Eingang zur Anlage findet sich links eine Nachbildung der Buddha-Statue von Aukana. Zumindest ist die Statue sehr sehr ähnlich.

Wir sehen uns ein wenig um und werden kurz darauf noch von weiteren Männern freundlich begrüßt. Der üblichen Frage nach unserer Herkunft folgt die übliche Verwechselung von Austria mit Australia, aber „Vienna“ kennen scheinbar alle 🙂

Man führt uns nun zum Ancient Shrine, und gemeinsam erkunden wir den kleinen alten Tempel. Mehr, als dass der Tempel 160 Jahre alt ist, bringen wir im Gespräch nicht in Erfahrung.

Danach gibt es eine Einladung zu heißem Tee, sehr süß, und wir verabschieden uns mit einer kleinen Spende.

Ab zum nächsten Ziel 🙂

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Überraschung

Hochzeitstag – Wedding Day Anniversary

Gerade als wir unser Abendessen anrichten wollen, erscheint Wasantha, der Haus-Manager, mit der Bitte, kurz unser Zimmer benutzen zu können. Natürlich für kein Problem. Als wir danach in das Haus gehen, erleben wir eine große Überraschung. Aber da sprechen die Bilder wohl mehr für sich als wir mit Worten beschreiben könnten. Also seht selbst 🙂

Just as we want to prepare our dinner, Wasantha, the house manager, appears with the request to briefly use our room. Of course, no problem. When we go into the house afterwards, we experience a big surprise. But the following pictures speak more for themselves than we could describe in words. So see for yourself 🙂

Und das hier sind die tollen Mitarbeiter der Villananda, die das bewerkstelligt haben ! Vielen Dank Euch allen ! Wir haben uns riesig gefreut ! Vielen lieben Dank !

And these are the great people of the Villananda who did that! Thank you all! We were very happy ! Thank you so much !


Madushan, Kuma, Wasantha, Walter, Thilina , Madushanka, Lahiru

Aber nicht nur, dass sie das Bett so wunderschön geschmückt haben, nein, es gab auch noch eine leckere Schoko-Torte mit Wunderkerze, die wir gemeinsam verdrückt haben 🙂 Und für Doris auch noch ein Prinzessinen-Krönchen ! Woher wußten die das bloß ??

But not only that they decorated the bed so beautifully, no, there was also a delicious chocolate cake with sparkler, which we have crushed together 🙂 And for Doris also a princess crown! How did they know that Doris loves to be a princess ? 🙂

Aber zunächst mußten wir die Torte natürlich zusammen anschneiden und wie es die Tradtiton verlangt, uns gegenseitig ein Stückchen von der Torte in den Mund schieben, hahaha…

But first of all we had to cut the cake together, of course, and as the tradition demands, we put each other a bit of the cake in the mouth, hahaha …

Aber dann wurde kräftig zugelangt, dazu gab es unseren Gewürztraminer und Cola und Sprite und für uns einen „Wood-Apple-Juice „. Die meisten Fotos hat Kuma ( übrigens der ausgezeichnete Koch des Hauses ! )  geschossen, und er gab auch immer wieder Anregungen, wie wir am besten posieren sollten 🙂

But then we got a good deal, and there was our „Gewürztraminer“ and Cola and Sprite and for us a „Wood Apple Juice“. Most of the photos shot Kuma (by the way, the excellent chef of the house!), And he also gave suggestions on how we should best pose 🙂

Alles zum Song „Congratulations“, der pausenlos in Dauerschleife am Handy abgespielt wurde und über einen Blutooth-Lausprecher ertönte 🙂

Everything happened to the song „Congratulations“, which was played non-stop in continuous loop on the phone and sounded via a Blutooth speaker 🙂

Achja, und einen tollen Obstkorb gab es auch noch !

Oh, and there was a great fruit basket!

Vielen Dank, Jungs  !

Thank you so much , guys !

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Chilan baut sein Haus… Chilan builds his house

Chilan baut sein Haus… Chilan builds his house

Wieder gibt es heute zum Frühstück eine kunstvolle angerichtete Obst-Platte.

Eine Krähe frühstückt mit uns und danach wird ihr Wassertank frisch gerichtet. Der Wellengang des Meeres ist heute etwas höher als normal.

Heute, am 18. 01.2018, haben wir , Doris und Walter, nicht nur unseren burmesisch-buddhistischen Hochzeitstag , nein, auch unser lieber Freund Chilan Chanushka beginnt heute seine Hausbau. Aus beiden Anlässen hat er uns heute zu sich nach Hause und seiner Familie eingeladen !

Beim Frühstück haben wir heute nur halbherzig zugelangt, weil wir ja von Chilan eingeladen worden sind.

Um 9 Uhr 30 holt er uns mit dem Motorrad eines Freundes ab. Sein Eigenes hat er ja uns überlassen. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg zu seinem Grundstück, wo heute wie gesagt der Hausbau startet.

Am Weg stoppt Chilan immer wieder mal, um in kleinen Shops diverse Naschereiein einzukaufen.

 

 

Unterwegs sehen wir einen Tempel, den wir bei der Heimfahrt besuchen werden und viel unbekannte und von Touristen unbesuchte, aber schöne Gegend,  mit Tee-Plantagen und auch Reisfeldern. Auch bei einer kleinen Gärtneri machen wir Halt und sehen uns nach einem Mangobaum um, den wir mitnehmen möchten, damit der Mangobaum , den wir 2016 mitgenommen haben, nicht so allein ist 🙂

 

 

 

Gute 30 Minuten dauert die Fahrt nach Batapola,Chilan`s Heimatstadt, wo er neben seinen Eltern ein eigenes Grundstück erworben hat. Als wir ankommen , sind schon jede Menge Freunde und Arbeiter da, die bereits kräftig anpacken. Vor dem Haus stehen Unmengen an Motorrädern.

Wir werden von Vater, Mutter, Großmutter, den beiden Schwestern und dem Schwager freundlich begrüßt und aufgenommen. Als kleines Gastgeschenk haben wir  eine österreichische  Bonboniere und allerlei Süssigkeiten und Kaffee mitgebracht, die wir Chilan`s kleiner Schwester überreichen sollen, so sagt sein Vater. Soweit wir es bisher mitbekommen haben, hat Chilan zwei Schwestern und zwei Brüder, ganz durchschaut haben wir das noch nicht, hahah !

Der Tisch im kleinen Haus von Chilan`s Eltern ist mit Allerlei bereits reich gedeckt. Milchreis, Süßer gebackener Klebreis und vieles andere wartet darauf, verkostet zu werden.

  

 

Chilan`s Vater präsentiert uns eine riesige Jackfruit. Das Ding hat ein Gewicht, unglaublich ! Die Jackfruit wird heute in gekochter Form zum Essen serviert werden.

 

 

Chilan`s Schwester , Amali Hewa,  ist Krankenschwester, ihr Mann ist an der Technischen Universität tätig. Wir unterhalten uns sehr gut , da beide recht gut englisch sprechen. Unser singhalesisch ist leider eher bescheiden…

3 Tage hat Chilan bereit von jeweils 9 Uhr abends bis 6 Uhr morgens durchgehend zu Buddha gebetet, um den Hausbau zu segnen. Heute übernimmt das für den ersten Tag einer der Dorfvorsteher ein älterer Herr. Er betet und segnet die Bänder, die um die ersten Ziegelsteine gewickelt werden, die den Grundstein für das Haus legen.

Die Steine liegen am Tisch, der Mann rezitiert, Kerzen brennen in einem aus Palmblättern geflochtenen Korb und geben einen weihrauchähnlichen Geruch ab.

 

 

In einem großen Steintrog hinter dem Haus schwimmen etliche bunte, kleine Fische, einer allerdings ist enorm groß ( eine Art Koi ? )  und sieht aus wie ein riesiger Goldfisch. Erstaunlicherweise frisst er Bananen !!

 

 

 

 

Chilan zeigt uns voller Stolz die Pläne seines Hauses, das auch über ein zweites Stockwerk verfügen wird. Dieses will er uns zur Verfügung stellen und selbst im Erdgeschoß schlafen, wenn das Haus fertig ist, sagt Chilan. Wie lange der Bau dauern wird, kann niemand sagen. Das ist natürlich schwer von den finanziellen Mitteln abhängig, die gerade zur Verfügung stehen. Ähnlich wie beim Bau des Hauses von Kolay Aung und Ma Shwe Zin in Myanmar. Aber man kann wohl davon ausgehen, dass es ein paar Jährchen dauern wird.

 

 

 

 

In alle 4 Ecken des geplanten Hauses wird einer der Ziegelsteine eingegraben und darauf aufgebaut. Wir haben die große Freude und Ehre, neben natürlich Chilan selbst und  seinem Vater auch jeweils einen Stein in das Erdreich legen zu dürfen ! Dabei wird gebetet und alle müssen Richtung Norden ausgerichtet sein.

Danach wird noch eine Kokospalme eingepflanzt, gesegnet und gut gegossen.

Nach einer Teepause wird dann weitergearbeitet. Das Anmischen von Beton ist hier aber noch Schwerarbeit. Nix Mischmaschine, alles wird von zwei Männern händisch mit Schaufeln am Boden vermischt, während ein weiterer Mann Wasser beifügt. Und das alles unter sengender Hitze !

Die Stunden vergehen und irgendwann müssen wir den Heimweg antreten und verabschieden uns von Chilan`s Familie und Freunden. Wir wollen auch noch zurück zu einer Gärtnerei, wo wir bei der Hinfahrt Mango-Bäume begutachtet haben, aber Chilan meint, die wären nicht so besonders gewesen und führt uns zu einem anderen Händler, wo wir einen schönen Mangobaum erwerben und noch einen Avocadobaum dazu. Beide kosten jeweils 250 Rupies !!!!

Gleich in der Nähe wohnt Nuwan Chamara, ein weiterer Bruder von Chilan. Nuwan ist gerade dabei, sein Aquarium zu reinigen. Das tut er alle 6 Monate, sagt er. Als wir eintreffen, ist er gerade fertig und gibt die Fischen  zurück ins Aquarium.

Er lädt uns zu einem kühlen Getränk ein und seine Frau überrascht uns mit extrem leckeren Hoppers !

Wir bestaunen noch das Motorrad, das Chilan von einem Freund geliehen hat. Hier ist das gegenseitige Helfen ja selbstverständlich.

Da kann es dann unbesorgt weitergehen zur 

Subaddraram Maha Viharaya,

Chilan`s Heimat-Tempel, sozusagen.

Der Tempel ist klein, aber fein. Dagoba, Boddhi-Baum, Kloster, Dhamma-Schule, alles was dazu gehört, ist vorhanden, auch eine schöne große Bibliothek.

Auch hier werden wir sehr freundlich begrüßt und ein älterer Herr und ein junger Novize bieten uns leckeren Kokosnuss-Saft an, den wir gerne annehmen. Eine hübsche Katze wird mit Leckerlis verwöhnt. Ein paar Tüten lassen wir gerne auch hier 🙂

Ein Freund von Chilan führt uns in den Alten Tempel. Er ist sehr klein und hübsch, aber nicht so bildgewaltig wie viele andere Tempel.

Chilan scheint hier auch wirklich jeden gut zu kennen und sehr beliebt zu sein. Sein Freund zeigt uns noch Mangobäume, Tamarindenbäume und vieles mehr.

Er studiert Physik und zeigt uns die Bibliothek des Klosters hier, in der er auch seine Arbeiten schreibt und studiert. Die Bibliothek befindet sich gleich links vom Haus des Abtes, hat auf der rechten Seite ein tolles Treppengelände und bietet zudem einen herrlichen Ausblick. Jede Menge Bücher, aber auch Palmblätter-Schriften werden hier verwahrt.

 

Dann fahren wir noch gemeinsam zur Tankstelle, bevor wir uns von Chilan verabschieden und uns für den herrlichen Tag bedanken. Chilan schenkt uns noch eine Tüte voll mit frischen Früchten und Süßigleiten. Dann geht es mit Hilfe von Google Maps am Handy zurück nach Ambalangoda.

Am Rückweg kommen wir noch an einer Teeplantage vorbei.

Der Brotmann kommt !

Nach ein paar Runden im Pool hören wir , wie sich die Melodie des  „Brotmannes“ nähert und stürmen auf die Strasse, um uns für unglaubliche 60 Rupies etwas Leckers zu gönnen. Bei der Gelegenheit haben wir gleich im Shop nebenan 2 Kokossnüsse dazu gekauft .

Wir stürzen uns auf die Kokosnuß und die Leckereien  vom Brotmann 🙂

So vergeht der Tag und der Sonnenuntergang beeindruckt uns wieder. Mit einem Glas Müller Gewürztraminer stoßen wir dabei auf unseren Hochzeitstag an.

Als wir das Abendessen richten wollen, erwartet uns eine große Überraschung…

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Seenigama Sri Devol Maha Devalaya und Sinigama Muhudu Viharaya

Seenigama Sri Devol Maha Devalaya

und

Sinigama Muhudu Viharaya

17.01.2018

Zwischen Peraliya und Hikkaduwa machen alle Auto- und Motorradfahrer gerne beim Seenigama Sri Devol Maha Devalaya einen Halt, um hier für eine gute Weiterfahrt zu beten und Opfer darzubringen. Der eigentliche Haupt-Tempel, der Sinigama Muhudu Viharaya,  liegt einige 100 m  vor der Küste auf einer kleinen Insel im Indischen Ozean, am Festland davor gibt es einen dazugehörigen Tempelteil, eben den Seenigama Sri Devol Maha Devalaya.

Beim Boddhi-Baum werden Kerzen entzündet und am Schrein um dem Boddhi-Baum herum werden Spenden dargebracht. An den Ecken sind Elefantenköpfe,  in deren Mäuler die Gläubigen als Spende Wasser füllen.

Auf der Insel mit dem Haupttempel kann man laut unseren Informationen ein spezielles Öl aus Chili und Pfeffer kaufen, das am Altar angezündet wird, während man ein mystisches Mantra rezitiert, um Vergeltung für erlittenes Unrecht oder erlittene Untaten zu erlangen.

Erstaunlich und fast ein Wunder, dass dieser Tempel den Tsunami völlig unberührt überstanden hat..

Ein junger Mann bietet uns an, für 500 Rupies pro Person mit dem Boot zum Sinigama Muhudu Viharaya überzusetzen, aber da der Blick trüb ist, lohnt es sich nicht wirklich, überzusetzen. Aber Passagiere haben Sie genug, der Umsatz wird stimmen 🙂

Wir haben daher das Glück, einer Zeremonie beiwohnen zu können, ähnlich der Zeremonie im Zahntempel von Kandy.

Heilige Reliquien werden in den Tempel gebracht und jeder Gläubige versucht, diese zu berühren. Dazu die typische laute Musik wie in Kandy. Auch jede Menge Opfergaben werden selbstverständlich dargebracht.

Im Innren des Tempels sieht es übrigens so aus….

Und noch ein paar Bilder…

 

Die Hitze lockt uns zurück in unsere Villa und den Pool. Am Rückweg stoppen wir wieder bei der alten Dame und gönnen uns zwei Kokosnüsse zu je 50 Rupies.

 

 

 

Zuhause laden wir die Kameras usw. ab und fahren wie üblich nach Ambalangoda , zum Gold Win Restaurant, unser Mittagessen abholen. Auch am Teller zu Hause sieht das dann lecker aus, und während wir schnabulieren, wälzt sich ein Hund in unserem Rasen 🙂

Danach Sonne genießen und mit der Drohne ein paar Luftaufnahmen machen.

Leider gab es da  einen kleinen Crash, wodurch das Glas, welches die Kameras zu Höhenmessung schützt, gesprungen ist. Diese Sprünge sorgen leider dafür, dass sich die Drohne recht eigenwillig verhält. Also wird das gebrochene Glas , nach dem Studium diverser YouTube-Video, entfernt. Morgen werde wir mal testen, ob dadurch alles wieder normal funktioniert. Ein Ersatzglas wird dann daheim in Österreich eingepasst. Aber jetzt bewundern wir bei einer Obst-Schale den Sonnenuntergang !

Morgen sind wir zum Lunch bei Chilan eingeladen….

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Shailabembarama Maha Viharaya, Dodanduwa

Shailabembarama Maha Viharaya, Dodanduwa

17.01.2018

Mit dem Motorroller geht es weiter zum nächsten Tagesziel, nur wenige Minuten Fahrzeit entfernt.

In Kumarakanda, einer Station vor dem Bahnhof von Dodanduwa liegt auf einer Anhöhe der Shailabembarama Maha Viharaya Tempel — eine uralte ,recht kleine, aber auch durchaus sehenswerte Tempelanlage.

Nur wenige Meter davor eine kleine Schule. Als wir eintreffen, ist niemand zu sehen außer den Schülern und deren Lehrerinnen.

Wir steigen die Treppe aufwärts zum Tempel, die Türen sind verschlossen. Just, als ein Mönch erscheint, um uns die Türen zu öffnen, kommen noch zwei italienische Touristinnen dazu, die sich beim Mönch darüber beschweren, dass sie überall , bei jeden Tempelbesuch, eine Spende entrichten sollen. Wir machen uns dezent aus den Staub und warten mit der Besichtigung, bis die beiden Damen weg sind. Bei deren vielen Gequassel wären die Videoaufnahmen auch audiomäßig für den Popo 🙂

Auch hier gibt es einen Glockenturm. Auch nicht unbedingt 100% gerade 🙂

Der Dagboba ist nicht überragend und auch recht klein gehalten.

…aber das kleine „Bildhaus“ zeigt wieder herrliche Wandmalereien und eine schöne Buddha-Statue.

Geöffnet wird das Tor zum Bildhaus ( Tempel ) mit einem riesigem Schlüssel.

Nähere Informationen konnten wir leider nicht einholen, und wir verlassen den Tempel relativ schnell wieder. Am Wegrand sucht ein kleiner Waran Beute und die Kinder winken uns fröhlich zu…

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Kumarakanda Maha Viharaya, Hikkaduwa

Kumarakanda Maha Viharaya, Hikkaduwa

17.01.2018

Zirka 30 Minuten dauert die Fahrt mit dem Motorroller  zur „Tür zum Erbe“ , zu dem Kumarakanda Tempel. Allerdings bei einer Geschwindigkeit von langsamen 40 kmh 🙂 Nicht, dass wir nicht schneller fahren könnten, aber wir wollen ja auch was von der Gegend sehen, nicht wahr ?

Der Tempel befindet sich auf einer kleinen Anhöhe, die weithin als Kumarakanda bekannt ist, ein paar Kilometer hinter Hikkaduwa auf der Landseite der Colombo-Galle Autobahn bei Dodanduwa, einem malerischen Touristen-Seebad Gebiet in der Nähe der südlichen Hauptstadt von Galle. Gleich hinter der Bahnstation, wo gerade ein Zug durchfährt.

Der Einfluß der holländischen Herrschaft läßt sich nicht verleugnen, wenn man den Baustil betrachtet.

Kumarakanda bedeutet übrigens soviel wie „Der Hügel des Prinzen“. Treppen führen hinauf zum Tempel. Der weißgetünchte Eingang wird von zwei Löwen am oberen Teil des Bogens geschmückt und erinnert an das Wappen am Eingang der holländischen Forts hier im Lande.

 

 

Die Treppe ist in zwei Teile geteilt und verzierte Halbmauern dienen praktisch als Schutzgeländer für die Gläubigen, die den steilen Aufstiegzum Tempel machen.

Oben führt ein Gang um den Tempel. Linkerhand blickt man hinunter auf die Gebetshalle und einen kleinen Teich, in dem mehrere Schildkröten leben.

Laut historischen Aufzeichnungen stammt dieser Tempel aus dem Jahr 1765 n. Christus. Aber viele glauben, dass der Ursprung des Tempels weit früher zurückliegt, und dass der ursprüngliche Tempel von den europäischen Invasoren zerstört wurde, die im 16. Jahrhundert die südwestliche Küstenlinie besetzt hielten.

Bevor wir um den Dagoba gehen, betreten wir nun zunächst das „Bildhaus“. Der Eingang durch die blaue Tür schien zunächst verschlossen, doch die Tür ließ sich öffnen 🙂

Es soll drei Kammern innerhalb des „Bildhauses“ geben , aber bei unserem Besuch wurde nur eine Kammer offen gehalten.Jene mit dem liegenden Buddha darin. Ob auch der Gang davor als Kammer zählt ? Jedenfalls gibt es noch eine weitere , verschlossene Türe. Diese blau gestrichene Holztüre, die wohl zu weiteren Innenräumen führt, ist typisch für die damaligen holländische Türen und doppelt vertäfelt. Das „Bildhaus“ soll aus dem Jahre 1784 stammen.

Die meisten alten Wandgemälde wurden zerstört und eine neue Reihe von Gemälden wurde auf der Oberfläche der früheren gemalt. Die Bilder zeigen Stationen aus dem Leben Buddhas und wichtige religiöse Stätten in Sri Lanka.

Herrliche Fenster lassen ins Freie blicken !

Dann gehen wir einmal um den Dagoba herum, wo eine Dame gerade Spenden darbringt und betet.

Links unterhalb des Dagoba befindet sich dann noch die Predigthalle, welche auch als Klassenraum für die Dhamma-Schule genutzt wird.

In Front der Predigthalle ein hübscher kleiner Seerosenteich.

Zwischen Predigthalle und Dagoba steht ein schiefer Glockenturm, deutlich wieder vom holländischen Stil geprägt. Früher hat man damit zu diversen Anlässen oder Notfällen die Dorfbewohner in den Tempel gerufen. Heute wird nur noch zu den Gebetsstunden geläutet.

…daneben dann der heilige Boddhi-Baum.

Nicht nur Buddha, auch die Vögel erfreuen sich an den Opfergaben !

Ein wunderschöner Tempel, der mehr Besucher verdienen würde. Aber vielleicht ist es auch besser so, wenn er den einheimischen Gläubigen vorbehalten bleibt…

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Shopping am Markt von Ambalangoda

Shopping am Markt von Ambalangoda

Gut gestärkt nach dem Frühstück ( heute gab es wieder ein kleines Kunstwerk aus frischen Früchten )…

 

 

… machen wir uns auf den Weg nach Ambalangoda, wo wir heute den Markt besuchen wollen. Vor dem Aufbruch können wir noch zusehen, wie ein Lena , das einheimische Streifenhörnchen, durch die Gegend springt…

 

 

 

 

… und die Fischer Ihr Boot zu Wasser lassen…

 

 

 

Ambalangoda verfügt ja über reichlich Shops , Supermärkte und Restaurants, aber es gibt auch einen Markt, der vom frühen Morgen bis Mittags zum Bummeln einlädt . Der Markt befindet sich zwischen der Colombo-Galle-Main Road und der Main Street. Am Besten die Colombo-Galle-Main Road entlang und auf Höhe der Station Road dann links abbiegen Richtung Meer. Dann beginnt auch schon der Markt. Aber zunächst mal einen Parkplatz finden… gesagt, getan ! Unser Roller wird gut bewacht von einem Koka 🙂

So bummeln wir mal durch die bunte Gegend und schauen, was die Stände so alles anbieten. Es gibt hier sowohl richtige Shops, als auch Stände. Manche präsentieren Ihre Waren auch einfach am Boden, etwa Fische. Oft liegt nicht mal etwas als Schutz darunter….

Vor einem kleinen Supermarkt spricht mich ein Einheimischer an und zeigt mir die Bilder eines Flugzeug-Crashes in der Türkei.

Nach einer kurzen Unterhaltung betreten wir den Supermarkt. Schon außerhalb gibt es einiges zu sehen, wie bunte Trinkflaschen und Lunch-Boxen. Das ist natürlich ein gefundenes „Fressen“ für Doris, und ruckzuck nennen wir ein paar unser Eigen 🙂 Alles für einen Spott-Preis zu haben. Das blaue, 4-teilige Set kostete etwa nur 920 Rupies ( 4, 80 Euro ), die bunten einzelnen Lunch-Boxen bloß 85 Rupies ( ganze 45 Cent ! )

Dann geht es in den Shop hinein, der recht modern wirkt und alles für den Haushalt bietet, was man so braucht. Aber auch Armbanduhren, Handtasche, Parfüm usw…

 

Die Kinder sind immer freundlich und lächeln. Dafür gibt es dann auch was Süßes von uns, während der Hund nebenan sein Nickerchen macht 🙂

Interessantes Getier wandert durch die Strassen, wie etwa dieser Komodo-Waran, den wir eigentlich am Madampe-Lake zu sehen hofften.

Vorbei geht es an einer „Bakery“, wo man am liebsten alles probieren möchte. Die Torten sehen auch echt lecker aus, oder ?

Das GAP-T-Shirt würde verlocken, aber am Foto sieht man nicht, wie schmutzig und ausgebleicht es bereits ist. Also lassen wir es…

Weiter gehts durch die Strassen. Eier werden hier kiloweise angeboten, 5 kg im Plastiksack für wenig Geld !

Ob die Eier auch ins Haus geliefert werden ? Oder hat hier ein Kunde gerade verladen ?

Vorbei geht es an einem Bankinstitut. Hinweisschilder weisen darauf hin, dasß das Tragen von Helmen UND JACKEN verboten ist ! Könnte ja eine Waffe unter der Jacke versteckt sein…

Eine kleine Markthalle mit frischen Obst , Gemüse und süßem Allerlei befindet sich in einer Seitengasse beim Chinese Hotel und Restaurant.

Die Leute hier sind extrem freundlich und freuen sich über ausländische Besucher, und immer wieder gibt es Gratisproben zu Verkosten 🙂 Und die Preise sind hier einfach klasse ! Also rein mit uns, ein bißchen was werden wir hier schon finden, das wir mitnehmen können 😉

Wenn wir gerade Hunger hätten, könnten wir uns auch frische Hoppers zubereiten lassen.

Immer wieder faszinierend sind die elektrischen Vorrichtungen hier 🙂

 

 

 

Wir verlassen die Markthalle und kaufen beim Eingang noch Gurken ( gegen scharfe Speisen :-). Beim Zahlen werden wir von einem perfekt deutsch sprechenden Singhalesen freundlich vorgelassen 🙂 Dann spazieren wir weiter die Strasse entlang. Als Doris gerade einen lustigen Affen an einem TukTuk fotografiert, klopft ihr unvermittelt ein älterer, amerikanischer Tourist auf die Schulter und schreit “ Enjoy it!“  Keine Ahnung , was er meinte, aber ruckzuck war er auch schon weg 🙂

 

 

 

 

 

In einem kleinen Laden , der sich auf Waren für Mönche spezialisiert hat, erwerben wir eine kleine Buddha-Statue.

 

 

 

 

 

Ein weiterer Shop bietet tolle Schmiede-Waren an.

Unsere Shopping-Tour war recht erfolgreich, und wir füllen mal den Packraum unseres Motorrollers mit dem Einkauf, um uns mit weniger Gewicht auf den Weg zu unserem Ayurveda-Laden zu machen. Der Besitzer erkennt uns auch nach 2 Jahren wieder und freut sich sehr, uns wieder zu sehen. Auch hier werden wir fündig und verlassen mit vielen gesunden Sachen den Laden.

Danach liefern wir alles zu Hause ab und machen uns auf zu Gold Win Restuarant und Food Center, um unser Mittagessen zu besorgen.  Wir werden schon erwartet und mit einem Lächeln begrüßt. Als kleines Geschenk bringen wir Manner-Schnitten mit und man freut sich darüber.

Im Supermarkt dann noch Eis besorgt und ab nach Hause, wo erst gegessen und dann Kaffee getrunken wird ! Mit etwas Süßen vom Markt dazu…

 

 

 

Den Rest des heißen und sonnigen Tages verbringen wir am Pool, beobachten die Fischer, schwimmen und Relaxen. Beim Ballspielen im Pool gibt es zwar eine kleine Verletzung, aber halb so wild. Wäre ja auch der erste Urlaub, wo sich Walter keine Wunde zulegen würde 🙂 Aber Gott sei Dank hat Doris ja immer ausreichend Mittel zur Erstversorgung und klebt die Wunde mit Steri-Strips.

 

 

 

Ansonsten überlegen wir noch, ob wir Matura besuchen wollen. Die Fahrt mit dem Zug dauert 2 Stunden, aber der letzte Zug zurück geht schon um 14 Uhr. Wasantha meint, wir könnten mit dem Bus, der Linie 2 , zurückfahren. Allerdings würde das fast 3 Stunden dauern. TukTuk würde  etwa 4000 LKR kosten, braucht aber auch um die 2 Stunden für jede Strecke.  Also starten wir Google Maps und Street View und machen uns virtuell auf einen Rundgang durch Matara , um dann die Entscheidung zu treffen, dass es dort nicht wirklich so viel zu sehen gibt, um die langen Fahrten in Kauf zu nehmen. Also werden wir morgen wieder eine kleine Tempeltour machen, denn im Touristenzentrum Hikkaduwa, das wir eigentlich immer meiden, gibt es einen wunderschönen Vihara zu besichtigen, aber das könnt ihr dann morgen sehen…

Jetzt aber noch den Sonnenuntergang betrachten und eine Obstschale vertilgen !

 

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Gangananda Villa – Madampe Lake

Gangananda Villa – Madampe Lake

15.01.2018

Ziemlich pünktlich jeden Tag gegen 5 Uhr 30 morgens weckt uns der „Breadman“ , also der „Brotman“ , mit seiner unverwechselbaren Melodie. Der „Breadman“ ist eine fahrende Bäckerei, der von morgens bis abends durch die Stadt fährt und sein Gebäck anbietet, zu billigsten Preisen. Dabei läuft ständig diesselbe Melodie durch seine Lautsprecher . Viele dieser Breadman-Wagen verwenden mit Vorliebe „Ballade pour Adeline“. Und das Ganze klingt wie mit einem Finger auf einer alten Casio- oder Bontempi-Orgel gespielt. Die Älteren unter uns wissen schon, dieses kleine Kästchen, das u.a. durch „DA DA DA “ von „Trio“ zur Zeit der neuen Deutschen Welle verwendet wurde. Diese fahrenden Bäckereien findet man überall und ständig. Sehr praktisch für die Bewohner in den kleinen Dörfern…

Wenn der Brotmann dann zurück kommt, wissen wir, es ist gegen 6 Uhr 30 und langsam Zeit, aufzustehen. Denn unser Frühstück haben wir immer für 7 Uhr geordert. Und meistens kommt es relativ pünktlich und vor allem schrittweise. Als erstes und Wichtigstes natürlich der Kaffee. So gegen 7 Uhr 15 ist dann alles angerichtet.

Heute gibts übrigen singhalesisches Frühstück mit Hoppers und Egg-Hoppers. Unser Koch , Kuma  , hat es gut mit uns gemeint und reichlich Hoppers aufgetischt 🙂

Nach dem Frühstück erscheint Wasantha, unser Haus-Manager, und lädt uns ein, einen Tag in der Gangananda Villa zu verbingen, die momentan keine Gäste beherbergt. Diese EInladung nehmen wir gerne an, da wir diese Villa immer schon mal näher begutachten wollten 🙂 Per TukTuk geht es auf den Weg dorthin. Unser Fahrer scheint sich sehr für Computer-Technik zu interessieren. Zumindest liegt auf der Rückbank ein Buch, das darauf hindeutet…

Fast das gesamte Personal der Villananda ist plötzlich hier, in der

Gangananda Villa

Gangananda Villa

Gangananda Villa

Es gibt Bananen, Kaffee und jeder Wunsch würde uns bestmöglich erfüllt werden , wenn wir einen hätten. Das Wetter ist toll, fast wolkenlos und die Sonne strahlt vom Himmel. Wir sehen uns in Ruhe in der Villa um, die riesig erscheint ,  3 Schlafzimmer besitzt und wesentlich moderner gestaltet ist als unsere Villananda Villa…

 

Hier sind dann mal ein paar Einblicke in das Innenleben  dieser tollen Villa, die direkt am Madampe Lake liegt. Übrigens stehen hier auch Kajake zur Verfügung, wenn es wer sportlich möchte 🙂 Weiters gibt es hier, im Gegensatz zur Villananda, sogar einen Massagetisch !

Vorsicht ist bei den Türen zu den Schlafzimmern geboten, die Türstöcke sind etwas niedrig. Walter schaffte es, sich in einer Stunde 3 x die Birne am Türstock anzustoßen, trotz Wissens um deren geringe Höhe 🙂

Die Hitze ist schon enorm, also ein paar Runden schwimmen .