Das Kloster von Gyeiktaw

Das Kloster von Gyeiktaw, 29.01.2017

Das Kloster von Gyeiktaw

Das Kloster von Gyeiktaw

Nach dem Besuch der Dhamma School führt uns unser Weg weiter Richtung Aureum Resort, vorbei am Kloster von Gyeiktaw. Wir nutzen die Zeit, dem Kloster einen Besuch abzustatten. Es ist nicht weit von der Dhamma School entfernt, nur wenige Gehminuten…

Das Kloster von Gyeiktaw

Einige Stufen führen von der Strasse hinauf zum Kloster. Natürlich heißt es wieder, Schuhe ausziehen und auf der dicken Matte die Füße abputzen 🙂 Dabei heißt es Vorsicht walten lassen, den merkwürdigerweise liegt ein Messer auf der Fußmatte…

Im Kloster wird gerade gearbeitet. Einheimische packen genauso mit an wie die Mönche selbst, beobachtet von Hunden…

Gyeiktaw Monastery

Das Kloster von Gyeiktaw

Gyeiktaw Monastery

Zum Kloster selbst können wir leider nicht viel Erfahrung bringen. Wir spazieren ans Ende des Klosters, um die Stupa zu bewundern.

Gyeiktaw Monastery

Gegen Mittag wird es immer sehr heiß, und obwohl es hier auch die Möglichkeit gibt, den Durst zu löschen, bleiben wir doch lieber bei unseren eigenen Wasserflaschen 🙂

Gyeiktaw Monastery

Die Arbeiten werden unterbrochen und die Mönche und die helfenden Einheimischen ziehen sich zum Essen in eine Holzbaracke zurück.

Gyeiktaw Monastery

Wir werden wieder höflich gebeten, das Hauptgebäude zu betreten, wo gerade das Mittagsmahl angerichtet wird und wir auch zum Essen eingeladen werden.

Einer der Mönche scheint schon recht erschöpft zu sein 🙂

Gyeiktaw Monastery

Während im Raum rechts das Essen angerichtet wird, sehen wir uns in den linken Räumen um…

Da nun der Abt das Essen beginnt, wollen wir nicht weiter stören und machen uns auf den Heimweg…

Gyeiktaw Monastery

Wir halten wieder einen „Bus“ an und ab geht es ins Aureum Resort.

Gyeiktaw Monastery

Wir warten nun auf unseren „Ohrringe-Lieferanten“ und vertreiben uns die Zeit mit ein paar Runden im Pool, während unser Haus-Gärtner den Garten pflegt.

Wir bekommen Besuch von Nwe Htar Khin, die uns ein Geschenk mitbringt. Wir plaudern eine ganze Weile lang und erfahren einiges über die Lebenskosten  und die Arbeitsumstände hier. Vielen lieben Dank nochmal für dein schönes Geschenk, Ma Nwe Htar Khin !

Eine Katze schaut vorbei.Scheinbar ist sie gerade auf Mäuse- oder Echsenjagd.

Wir bieten ihr unser von zu Hause mitgebrachtes Katzenfutter an, das zunächst mal argwöhnisch inspiziert, aber dann doch verschlingt wird 🙂

Mit einem leisen „Miau“ verabschiedet sich die Katze dann von uns.

 

 

 

 

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Dhamma School Foundation Gyeiktaw

Dhamma School Foundation Gyeiktaw , 29.01.2017

Dhamma School Foundation , Gyeiktaw

Dhamma School Foundation Gyeiktaw

Nachdem wir den Markt von Gyeiktaw verlassen haben, machen wir uns auf den Rückweg ins Aureum Resort. um dort später unsere Ohrringe in Empfang zu nehmen.Zunächst zu Fuß geht es Richtung Mya Pyin. Da noch etwas Zeit bleibt, legen wir einen Stop ein, und zwar bei der Dhamma School Foundation Gyeiktaw, zu finden hier :

Diese buddhistischen Schulen , wo Kinder die buddhistische Lebensweise, die Geschichte und Kultur des Buddhismus in Harmonie erlernen,  wurden ursprünglich in Sri Lanka entwickelt und dann später von Myanmar übernommen. Die erste derartige Schule gab es dann in Yangon. Im Theravada-Buddhismus erreichen die Menschen das Nirwana durch eigene Anstrengungen. Wir ernten, was wir gesät haben. Myanmar`s traditionelle Kultur und Sitten basieren auf den Lehren von Buddha, die sich im Lehrplan widerspiegeln und den Kindern helfen, in einem moralischen Ansatz das tägliche Leben zu führen.

Am Eingang an der Hauptstraße legen wir unsere Flipflops ab und spazieren einige Stufen den Berg hoch. Schon hier kommt uns laute Musik entgegen.  Ein  junger Mann, der uns auf der Treppe entgegen kommt, deutet uns, doch weiter zu gehen. Oben angekommen bestaunen wir das doch recht große Gebäude und die leuchtenden, roten Roben der Mönche , die gerade zum Trocknen aufgehängt sind.

Rechts neben dem Schulgebäude findet sich eine kleine , bunte und farbenprächtige Stupa, die  Buddha selbst und seine Lehre, den Dharma, symbolisiert. Daneben ein kleines hölzernes und ein gemauertes Gebäude. Ein sandiger Weg führt rechts davon hinab zu den Unterkünften der Mönche, wie wir glauben..

Ziel der Dhamma School ist es , die religiösen Pflichten und Haltungen besonders unter jungen Leuten zu stärken und die Kultur und die Gewohnheiten zu erhalten, die auf  den Buddhismus basieren. Es gibt übrigens auch eine Homepage dazu :

http://www.dhammaschoolfoundation.org/

Wir werden von einer Dame mittels Handzeichen eingeladen, das obere Stockwerk des Hauptgebäudes zu betreten. Dem kommen wir gerne nach 🙂 Oben sehen wir auch das riesige Megaphon, durch das die Musikberieselung erfolgt. Scheinbar ist derzeit gerade kein Unterricht 🙂

Dhamma School Foundation Gyeiktaw

Oben angekommen sehen wir uns natürlich um und beten auch vor der Buddha-Statue.

Ein Blick von oben über das Geländer der Dhamma School.

Dann verlassen wir die Schule auch schon wieder, hinab die Stufen, die wir zuvor erklommen haben, vorbei an den hölzernen Unterkünften der Mönche und Novizen, die uns zum Abschied fröhlich aus dem Fenster zuwinken. Leider haben wir die Kamera zu spät aktiviert…

Zu Fuß geht es nun weiter zur Gyeiktaw Pagode. Am Weg sammeln wir wieder ein paar Eindrücke vom Dorf…

 

 

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Der Markt von Gyeiktaw

Der Markt von Gyeiktaw ,  29.01.2017

Der Markt von Gyeiktaw

Wie jeder Tag beginnt auch der Heutige mit einem leckeren Frühstück.

Bei der Gelegenheit : Besten Dank an all die tollen Köche und das herzliche Service-Personal hier im Aureum ( ob im Restaurant oder jedem anderen Bereich) ,  die wir unsere Freunde nennen dürfen ! Danke Euch allen  !

 

 

 

Und natürlich ganz besonderen Dank dem König der Köche und Küche, Erik Kolodziejski, hier mit seiner bezaubernden Gattin Pyho Pa.

Heute wollen wir den kleinen

Markt von Gyeiktaw

besuchen und mal sehen, ob und was sich in den letzten beiden Jahren verändert hat. Wir verlassen das Aureum Resort und spazieren am Cocktail-Boot und  an den vom Rasensprenger nassen Tischen vorbei, und blicken von dort über das Meer und die Gartenanlage. Das Cocktail-Boot ist noch geschmückt von den Feiern zum Chinesischen Neuen Jahr..

Per Bus geht es dann in das idyllische kleine Fischerdorf Gyeiktaw. Am Weg bemerken wir die enorme Anzahl an Restaurants, die hier von Mya Pyin bis Gyeiktaw neu hinzugekommen sind, und natürlich auch jede Menge neuer, kleiner Shops. Auch die übliche Pagoden-Spenden-Sammlung fehlt natürlich nicht, wobei per Lautsprecher lautstark zum Spenden aufgerufen wird.

Ganz am Ende des Dorfes finden sich neben einem Handy-Shop, der aktuellste, vor allem  chinesische Handymodelle anbietet,  auch ein kleiner Juwelier. Doris gefällt ein Paar Ohrringe, und schnell sind wir handelseinig. Da wir aber natürlich nicht genug Geld dabei haben ( ein Schmuckkauf war ja nicht geplant ), bitten wir den Händler, uns die Ohrringe um 12 Uhr ins Resort zu liefern, was überhaupt kein Problem darstellt.

Der kleine Markt von Gyeiktaw selbst scheint unverändert und unberührt von den Entwicklungen der letzten beiden Jahre zu sein. Abgesehen davon, dass wir etwas spät dran sind und die Fisch- und Gemüsehändler schon fast alles verkauft haben , ist alles wie wir es in Erinnerung haben. Ein klein wenig erstaunt sind wir über die Palmkätzchen, die eine Blumenhändlerin anbietet.

Neben lustigen Kinderfahrrädern und „Pyjamas“ gefällt Doris eine Strickjacke ganz besonders. Leider ist sie zu klein. Schade, denn auch der Preis wäre klein gewesen .-)

So flanieren wir durch den Markt, welcher übrigens von der Strasse her gar nicht wirklich sichtbar ist. Man muss von der Hauptstraße aus zwischen zwei Shops rechts hinein, um auf das Marktgelände zu kommen. Kann man ganz leicht übersehen !

Wir kaufen diverse Leckereien, als Mitbringsel für die Familie, aber auch für uns selbst. Unter anderem gibt es da knusprige Hühnerbeine oder – Flügelchen 🙂 Alles für wenige 100 Kyat, und immer gibt es auch ein wenig „Discount“ oder eine Gratis-Draufgabe.

Witzig ist das Bezahl-System ! Da die Händlerin in ihrer Ware richtig zugebaut ist, hat Sie an einem langen Stil einen Korb befestigt. Hier kommen unsere Geldscheine hinein und damit gibt Sie auch das Wechselgeld zurück 🙂

Ansonsten herrscht das übliche rege Treiben . Ob Küchenutensilien oder Werkzeug, Fisch oder Gemüse, Blumen, Schuhe oder Longyis, alles ist zu finden…

Bei einem weiteren Stand entdecken wir das Kleid, das Doris gerade trägt und das wir in Kawthaung erworben haben. Dort dachten wir ja, dass wir ein Schnäppchen gemacht hätten, aber hier ist es nochmals um 1500 Kyat billiger. So nebenbei erwähnt : wir werden dasselbe Kleid später auch nochmal in Yangon sehen, am Osteingang zur Shwedagon Pagode. Und dort wird es nochmals billiger sein…. :-O

Wir verlassen den Markt und brechen auf, um noch die „Dhamma School Foundation Gyeiktaw“ und die Pagode Gyeiktaw zu besuchen, doch dazu später extra.

Punkt 12 Uhr sind wir jedenfalls zurück in unserer Villa, und 10 Minuten später erscheint der Schmuckhändler, in Begleitung unseres „Wachmannes“ und bringt unsere Ohrringe 🙂

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Kathat Island

Kathat Island , 27.01.2017

Kathat Island

Kathat island

Heute Vormittag wollen wir eine kleine Bootstour machen und Kathat Island besuchen. Man sagte uns, diese kleine Insel wird von niemanden besucht und wir hätten Sie ganz für uns allein, und man könnte unter dem Schatten der Palmen an einem kleinem Sandsträndlein liegen…

aber gleich vorweg : bekommt ihr den Besuch dieser Mini-Insel angeboten, lasst es lieber bleiben !

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Nach dem Frühstück wartet bereits um 8:30 Uhr das schöne weiße Boot auf uns, das wir bereits mehrmals aus der Ferne bewundert haben. Heute ist es unseres 🙂

Kathat island

Wir klettern an Board und machen uns mit unserer „Mannschaft“ bekannt 😉

Kathat island

Kathat island

Das Boot ist nur für uns, es ist also reichlich Platz, um die Füße auszustrecken…

Wir tuckern los. Die Fahrt bis zu Kathat Island wird etwa 45 Minuten dauern, bei gemächlicher Geschwindigkeit. Trotzdem ist es durch das Schaukeln des Bootes nicht so einfach, schöne und scharfe Fotos einzufangen oder mit der Kamera zu filmen…

Und ziemlich genau 45 Minuten später erreichen wir Kathat Island. Unsere Mannschaft steuert das Boot an das Ufer und noch sind wir guter Dinge…

Aber die Begeisterung verfliegt rasch. Erst nur ein klein wenig, als wir den Miniatur-Sandstrand betreten, auf dem kaum Platz zum Liegen ist. Es reicht gerade mal, um zwei Plastiksessel aufzustellen, die man mitgebracht hat. Ohne Sonnenschirm hat man hier ruckzuck einen Sonnenstich 🙁

Hier ein klein wenig Sandstrand, Das bisschen halt,  was es hier gibt…

Auch von Schatten kann keine Rede sein. Die paar Palmen und Bäume können die brütend heißen Sonnenstrahlen kaum abwehren. Zudem ist es mehr oder weniger unmöglich, darunter überhaupt Platz zu finden…

Immerhin hat Doris hier mit Ihrem Handy guten Empfang , man glaubt es kaum. Doris hat ja eine Simkarte von MPT. Walter kann sich mit seiner Karte von Telenor „brausen gehen“.Die Karte von Telenor hat ja kaum wo gut funktioniert, schon gar nicht im Süden. Das mal so nebenbei erwähnt…

Ein wenig hebt sich aber unsere Stimmung, als wir diese lustigen Amphibien am Strand entdecken. Man muss sich ihnen sehr vorsichtig und langsam nähern, denn sonst sind blitzschnell weg ! Sie laufen, nein, eigentlich springen sie über das Wasser, und das mit einem Höllentempo, unglaublich ! Sie sind vielleicht grad mal um die 7 cm groß´, zumindest waren das die Größten, die wir zu Gesicht bekamen.

Wir machen uns auf, die kleine Insel zu erkunden und zu umrunden. Theoretisch wäre das in 5 Minuten zu bewerkstelligen. Praktisch dauert das aber Stunden, da der Boden extrem schlecht ist und man bei jedem einzelnen Schritt sehr vorsichtig sein muss. Scharfe, unregelmäßige Steine machen das Gehen ebenso beschwerlich wie der herumliegende Müll, teilweise sogar Glasscherben… es ist unglaublich !

Würde man nur diese Bilder hier sehen, die wir nun in der Galerie zeigen, würde man das niemals denken ! Da könnte man ein kleines Paradies vermuten…

Aber nun schaut mal hier und stellt euch vor , wie angenehm es ist, hier auf diesem felsigen Gesteinsboden herumzuwandern 🙁

Wir versuchen, ins Wasser zu gehen, um ein wenig zu schwimmen. Aber ohne passende Schuhe ist das unmöglich. Wir kommen nur einige Meter, dann geben wir auf und haben schon Sorge, überhaupt zurück an den Strand zu kommen, wegen der glitschigen und scharfkantigen Steine. Wenn man hier ausrutscht, wird es aber kritisch !

Enden wird das Ganze übrigens mit einer zentimeterlangen Fleischwunde an Walter´s Ferse…  also hier herumlaufen ist nicht empfehlenswert !!!

Hier noch ein paar Bilder, wie es hier im Wasser aussieht…

Es taucht dann auch noch ein weiteres Boot auf, mit zwei älteren Touristen aus England. Soviel zum Thema“ ungestört“ ( man hat uns ja gesagt, hier wären wir für uns allein ) . Die Beiden rauschen aber schon noch 5 Minuten wieder ab, und auch uns reicht es eigentlich und so brechen wir den Besuch hier ab und fahren weiter…

Kathat Island

Immer wieder müssen unsere beiden Bootsleute Wasser aus dem Boot schöpfen.

Wir tuckern also übers Meer…

… bis wir eine geeignet Stelle gefunden haben, wo man angenehm schnorcheln und schwimmen kann. Was das Schnorcheln betrifft, so ist das hier natürlich kein Vergleich zum Süden. Hier gibt es deutlich weniger zu sehen. Aber wie auch immer, ab ins Wasser !

Danach will uns unsere Bootsbesatzung nach Pearl Island bringen, zum Lunch. Das lehnen wir aber dankend ab, da es dort auf dieser Insel vor Touristen nur so wimmelt. Nein Danke !

Da tuckern wir lieber schon gegen 12 Uhr heimwärts, genießen noch ein paar Blicke über den Nagpali Beach und freuen uns auf unsere Villa…

Vom Boot aus sieht man erst so richtig, wie verbaut der Strand bereits mit Hotelanlagen ist, und es kommen ja immer noch welche dazu. Auch direkt vor der „Meerjungfrau von Ngapali Beach“ wird eifrigst gebaut oder renoviert.

Jedenfalls verbringen wir dann den Rest des Tages und unserer Villa und beobachten zunächst den herrlichen Sonnenuntergang…

Danach geht es wie immer zum Abendessen ins Golden Sea Restaurant.

…und abends bestaunen wir die Feuerwerke anlässlich der Chinesischen Neujahrs-Feiern dieser Tage…

Natürlich bei einem guten Glas Wein 🙂

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Hühnchen Grillen auf Rakhine-Art

26.01.2017 ,  Hühnchen Grillen auf Rakhine-Art im Golden Sea Seafood Restaurant, Ngapali Beach

Hühnchen Grillen auf Rakhine-Art

Hühnchen Grillen auf Rakhine-Art

Golden Sea Seafood Restaurant, Ngapali Beach

Nachdem die Sonne untergegangen ist, gehen wir wie immer ins Golden Sea Seafood Restaurant, Ngapali Beach. Ko Lay überrascht uns heute mit der Einladung, ihm hinter das Restaurant zu begleiten.Er bereitet für seine Gäste gerade gegrilltes Hühnchen zu und möchte uns zeigen, wie das hier so funktioniert. Dazu muß das Hühnchen natürlich zunächst in der Küche richtig gewürzt werden…

Golden Sea Seafood Restaurant, Ngapali Beach

Dann wird hierzulande  das Hühnchen auf einen Holzstock gespießt, der dann fest in die Erde gesteckt wird.  Das Foto hier zeigt allerdings ein schon fertig gegrilltes Huhn…

Über diesen „Spieß“ kommt dann eine passend große Blechdose, die den kompletten Spieß abdeckt. Um die Blechdose wird dann Sand angehäuft, damit später keine Luft hinein kann.

Das Ganze wird dann anschließend mit trockenen Gras bzw. Heu vollständig bedeckt und angezündet.

Der ganze Grillvorgang dauert dann in etwa bloß 10 Minuten, dann ist das Hähnchen auch schon bereit zum Servieren ! Dazwischen immer wieder mal ein prüfender Blick..

Golden Sea Seafood Restaurant, Ngapali Beach

Natürlich geht das Ganze nicht ohne Qualitätskontrolle durch die Chef-Köchin, Ma Shwe Zin Hlaing und dem Junior-Chef Khant Phein Pyu 🙂

Während des Grill-Vorganges kommt richtiges „Lagerfeuer-Feeling“ auf, und auch ein Frosch wohnt der Prozedur bei. Sicherheitsalber bringen wir ihn aber außer Reichweite des Feuers, schließlich haben wir keinen Appetit auf Froschschenkel 🙂

Hähnchen sind hier übrigens sehr teuer, je nach Gewicht zwischen 20.000 und 25.000 Kyat ! Dieses 2 Stück hier wurden vorbestellt und abgeholt, also Take-Away-Hähnchen 🙂 Die guten Stücke kommen übrigens von der Schwägerin von Aung San Suu Kyi !! So sagt uns Ko Lay nicht ohne Stolz…

Für uns gibt es allerdings heute KEIN Hühnchen. Stattdessen eine Suppe mit Shrimps , Eiercurry und Schweinefleisch süß-sauer.

Golden Sea Seafood Restaurant, Ngapali Beach

Abschluss des Abends ist dann eine entspannende Rücken- und Schultermassage im Spa des Aureum Resorts mit unseren beiden „Knet-Meistern“ 🙂  Vielen Dank übrigens Euch beiden !!

Naja, der RICHTIGE Abschluss des Abends ist eigentlich ein Glas Gewürztraminer auf unserer Terrasse,  😉

 

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Attentat am Flughafen Yangon

29.01.2017

Attentat !

Heute, am 29.Jänner 2017, hat die Gewalt auch in Yangon wieder zugeschlagen. Zunächst verstehen wir die vielen Kommentare gar nicht, die plötzlich Facebook überfluten, aber als wir diverse Bilder sehen, wird uns klar, es ist etwas Schlimmes passiert…

Ein Attentat auf einen muslimischen Rechtsanwalt und Berater von Aung San Suu Kyi und der NLD , der National Leagur for Democracy, der Partei von Aung San Suu Kyi.

Durch einen Kopfschuss wurde U Ko Ni getötet, ebenso ein Taxifahrer, der zu Hilfe eilen und das Attentat mit einem Steinwurf auf den Täter verhindern wollte. Die Hintergünde sind völlig unklar. Hier im Rakhine Staat will man einen Chinesen als Täter hinstellen, aber es handelt sich wohl doch um einen älteren Mann aus Myanmar.

Ein mulmiges Gefühl beschleicht uns, bei dem Gedanken, wie oft wir schon dort am Flughafen Yangon waren, und das wir in wenigen Tagen wieder dort sein werden. Wie leicht hätte es auch während unseres Aufenthaltes passieren können. Noch dazu fand das Attentat am Taxi-Standplatz vor dem Eingang zum Flughafen statt, und dieser Platz, an dem wir immer selbst auf unseren Wagen warten, ist sehr klein. Wir hätten auch direkt daneben stehen können…

Die Meinungen zum Attentat hier in Myanmar sind diesbezüglich gespalten. Viele weinen und betrauern den Verlust eines von ihnen verehrten Mannes, aber viele finden auch nicht so viele Worte des Bedauerns. Muslime haben im buddhistischen Myanmar einen problematischen Stand…

Interessanterweise sind auch die internationalen Medien mit Artikeln zu dem Attentat gefüllt, auch der ORF berichtet diesbezüglich :

http://orf.at/stories/2377265/

http://orf.at/stories/2377346/

Unser Freund Alexander Ben hat für die Familie des Taxifahrers eine Spendensammlung in Mandalay organisiert. Viele burmesische Facebooker haben als Profilbild nun nur ein schwarzes Bild. Und viele machen sich Gedanken um die Sicherheit der „Lady“ , ihres Idols, Aung San Suu. Kyi

Der Flughafen ist momentan schwer gesichert, von Militär und Polizei. Wir sind gespannt, wie es bei unserer Rückkehr nach Yangon wohl sein wird…

Manche hier sehen das so…

Fotoquelle : Facebook und diverse Myanmar-Webseiten

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Gyeiktaw und der Stehende Buddha

26.10.2017,  Gyeiktaw und der stehende Buddha

Aureum Palace Resort, Ngapali Beach

Morgengrauen am Ngapali Beach. Der Strand ist leer, aber gleich werden die ersten „Liegenreservierer“ auftauchen, ihre Handtücher auf den Liegen ablegen und dann stundenlang nicht mehr auftauchen 🙁

Auch das Restaurant ist noch leer und so frühstücken wir völlig ungestört und mutterseelenallein…

Wir brechen auf nach

Gyeiktaw

Ein tolles Motorrad am Eingang zum Resort sticht uns ins Auge.

Wir treffen auf Ma Aye Aye Win, die gerade frische Blumen geholt hat, und die im Aufenthaltsraum der Rezeption am Buddha-Schrein aufgestellt werden.

Dann machen wir uns auf den Weg Richtung Gyeiktaw, wo wir den Stehenden Buddha besuchen wollen. Am Weg schlafende Hunde. Wir spazieren , bis das erste TukTuk uns aufgabelt. Mittlerweile wissen wir, dass für die Fahrt bloß 300 Kyat kostet. 500 Kyat kostet es bloß, wenn man bis nach Thandwe fährt 🙂 Noch ist Platz im Tuktuk, aber nachdem die Dame mit ihren Verkaufswaren zugestiegen ist, wird es ein wenig enger.

Wenige Minuten später sind wir in Gyeiktaw und spazieren durch das kleine Fischerdorf, Diesmal nehmen wir nicht den Weg am Strand entlang, sondern die sandigen Seitengassen mitten durch das Dorf.

An einem Stand überlegen wir kurz, diese T-Shirts zu kaufen, aber Doris meint, dafür wären wir schon zu alt ? Also lassen wir es bleiben…

Bei einem kleinem Shop verzaubert uns diese hübsche kleine Miezekatze.

Jugendliche spielen Chinlon, das traditionelle Ballspiel in Myanmar. Der Ball darf mit jedem Körperteil außer den Händen gespielt werden und muss über das Netz in das gegnerische Feld gebracht werden, ohne dass er den Boden berührt. Gleich neben den Jugendlichen wird eine neue Hotelanlage gebaut, für das sicher wieder einige Häuser der Fischer weichen mussten.

Schließlich erreichen wir ihn, den

stehenden Buddha von Gyeiktaw

gyeiktaw

Es bieten sich herrliche Ausblicke auf Bucht und Strände.

Noch bevor wir die neuen Standbilder bzw. Statuen hier erkunden können, lernen wir einen neuen Freund kennen, Nayel SisViel Neues gibt es zu bestaunen, leider aber auch kleine Kinder, die zumindest schon ein Wort englisch beherrschen, und dieses lautet . „Money“ . Unentweg rufen sie „money. money, money“. Zumindest fällt uns ad hoc kein burmesisches Wort ein, das so klingen würde. Aber egal, wir lassen uns nicht beirren und widmen uns den neu hinzugekommen Statuen…

Ansonsten finden wir auch vieles Altbekanntes 🙂

Der Zugang zum stehenden Buddha ist nunmehr gesperrt, durch ein mittelgroßes Vorhängeschloss 😉 Vielleicht aber auch bloß heute , wir wissen es es nicht. Auch darf man das Pagoden-Areal jetzt nicht mehr betreten, wo man möchte. Es gibt einen neuen Eingangsbereich, an dem man seine Schuhe ablegt und der direkt zum stehenden Buddha führt. Als wir den uns bekannten, alten Zugang nehmen wollen, macht uns ein Mönch auf den nun korrekten Eingang aufmerksam.

Auch sonst hat sich einiges verändert, etwa der alte Weg zur kleinen Stupa. Er ist nun dicht zugewachsen und bietet keinen Ausblick mehr auf die Bucht, und links und rechts vom Weg herrscht emsige Bautätigkeiten. Eventuell neue Unterkünfte für die Mönche, wir wissen es  nicht.

In einer kleineren Hütte ist immer noch der Buddha untergebracht…

…und nach dessen Besuch machen wir uns auf den Rückweg, begleitet von „Money“ rufenden Kindern, denen wir aber kein Geld, sondern „Alle Fünf“ geben 🙂

Und während die Bätter die Stromleitungen entlang wachsen und uns andere Besucher mit dem Auto überholen, wandern wir wieder schwitzend in der glühenden Sonne den sandigen und staubigen Weg zurück 🙂

Was gäben wir jetzt für EINE EINZIGE Kokosnuss !! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Aber  wir haben ja Gott sein Dank unser Wasser dabei, das reicht auch. So wandern wir schön langsam zurück, wieder die Seitengassen entlang und nehmen ein paar Eindrücke mehr mit…

An einem kleinem Häuschen sitz eine Fischerfamilie und bietet ihren Fang an. Wir sind ganz fasziniert von diesem Fisch und fragen uns, wie der wohl schmecken würde ? Leider haben wir keine Ahnung, worum es sich dabei handelt. Wir müssen mal Ko Lay fragen..

Am weitern Weg plaudern wir kurz mit einem Mönch, der gerade eifrig Essens-Spenden einsammelt. Er hat schon einiges beisammen.

Vorbei geht es an einer „Dosen-Fabrik“ 🙂 Ob hier die vor dem Gebäude zum trocknen ausgelegten Fische in die Konservendosen kommen ? Keine Ahnung !

Jedenfalls werden die zum Trocknen ausgelegten Fische schön brav mit dem Rechen auseinander gearbeitet, damit alle gut und gleichmäßig trocknen können.

Ein junges Mädchen kreuzt unseren Weg und bietet vor einem hübschen, kleinem Häuschen, das von einem Hund bewacht wird, frische Wassermelonenstücke an.

Vor der kleinen Pagode im Zentrum des Fischerdorfes posiert Doris noch für ein Foto.

An dem kleinen Stand, wo wir bein Hinweg die süße kleine Katze entdeckt haben, bleiben wir diesmal stehen und kaufen etwas Trinkwasser, beobachtet vom Eigentümer des gegenüberliegenden Standes.

Die Hitze wird größer, und zu Fuß bis zurück ins Aureum Resort wäre zuviel des Guten, daher machen wir uns auf die Suche nach einer Fahrgelegenheit.Das braucht hier nicht lange , und schnell hat man einen fahrbaren Untersatz gefunden. Den Spaß mit diesem „Taxi“ lassen wir uns dann auch gern mal 1500 Kyat kosten, anstelle der 300 Kyatt pro Person mit dem Tuktuk-Bus.

Wir kommen beim Aureum Resort an, Ma Shwe Zin lacht uns entgegen und wir leisten uns wieder zwei frische Kokosnüsse, die wir nach dem Leeren dann aufschneiden lassen, um das leckere Fruchtfleisch zu verspeisen, während unser immer fleißiger „Pool-Boy“ einen Unterwasser-Scheinwerfer repariert  🙂

Unerwartet kommt Mee Lay vorbei, um Doris ein kleines Geschenk zu überreichen . Passt wie angegossen , und  Mee Lay lächelt hochzufrieden… 🙂

Und schon ist der Sonnenuntergang wieder da, also wird es Zeit, sich auf den Weg ins „Golden Sea“ zu machen…

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Insektizide und der Markt von Thandwe

25.01.2015

Insektizide und der Markt von Thandwe

Heut mal nur 1 Frühstücksfoto 🙂 

 

 

 

 

 

 

Bei unserer Rückkehr nach dem Frühstück ist das Zimmer wieder picobello fein gerichtet und wir entdecken am Bett diesen Zettel.

Wir gehe davon aus, dass alle Bungalows innen „ausgeräuchert“ werden , denken uns aber nichts weiter, weil wir sowieso zur angegebenen Zeit immer auf unserer Terrasse sitzen oder im Pool schwimmen. Das sollte sich aber dann als Irrtum herausstellen.

Jedenfalls haben wir für heute vorgenommen, den

Markt von Thandwe

wieder mal aufzusuchen und zu schauen, ob und was sich verändert hat. Wie wir feststellen werden, hat sich aber eigentlich nichts verändert. Gott sei Dank ! Also schnappen wir uns ein Tuk Tuk und machen uns auf die ca. 30-minütige Fahrt nach Thandwe. Am Wegesrand ist eine Ziege angebunden, die hier tagsüber grast, abends dann aber immer verschwunden ist.

 

 

 

 

Während der Fahrt gibt es wie fast immer Sammlungen für Pagoden-Spenden, Hier hilft ein kleiner Novize eifrig mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Dame in der Mitte wird gleich Ihr Handy zücken und uns ein Foto unserer Hochzeits-Zeremonie hier im Jahr 2015 zeigen, begleitet von der Frage „is this you ?“

So kommt man dann natürlich leicht ins Gespräch, und schon ist die Zeit vergangen und wir landen bei der „Endstation“ des Tuk Tuks, direkt am Markt von Thandwe. Die Fahrt war wie immer recht holprig, und so ist uns nur ein wirklich scharfes Foto von unserem jungen Mitfahrer vorne in der Fahrerkabine gelungen. Beim Aussteigen aus dem Tuk Tuk wollen wir den jungen Mann gerne fotografieren, aber  egal was die Mutter  auch versucht, der Kleine dreht sich dauernd weg. Sie entschuldigt sich dafür das er so schüchtern ist. 🙂 Aber vielleicht auch irgendwie verständlich. Zwar können wir heute hier am Markt kaum Touristen entdecken, aber wahrscheinlich sind die Einheimischen doch auch schon ein wenig genervt….

 

 

So bummeln wir munter drauflos und entdecken dieses lustige Handy. Der mündlich in englisch genannte Preis von 2500 Kyat wäre natürlich schön gewesen, aber am Taschenrechner am Handy zeigt uns die Dame dann doch 25.000 Kyatt. Sollen sogar 2 Simkarten in das kleine Handy passen. Aber leider schaffen es weder die Standbesitzerin, noch ihr Sohn und auch ich nicht, es zu öffnen. Also lassen wir die Kaufüberlegung bleiben.

Am Nachbarstand entdecken wir einen süßen kleinen Hut für Mee Lay`s kleine Tochter. Der muss natürlich mit, und ein paar Minuten und kurzen Verhandlungen später sind wir Kinderhut-Besitzer und haben einen neuen Facebook-Freund gewonnen 🙂

 

 

Dieser junger Mann hier in Schuluniform ist für Rauchen aber noch viel zu jung. Wir hoffen doch stark, dass er nur seinen Eltern beim Schlichten der Ware hilft 😉

 

 

 

 

Und dann bummeln wir mal weiter, vorbei an der alten Pagode von Thandwe, an einem Schmuckstand mit einem freundlichen kleinen Mädchen und Walter wird Opfer eines heimtückischen Anschlages durch ein gefiedertes Tier.

Wir entdecken ein Haus mit schönen Orchideen, Schwimmwesten ( die wir im Mergui Archipel gut gebrauchen hätten können ), ein Motorrad mit knallpinken Sitz, beobachten Goldschmiede und Näherinnen bei ihrer Arbeit, entdecken junge und auch verdutze Gesichter, Nonnen, flauschigweiche Kinderschuhe, kaufen Longyis für Walter, sehen schlafende Verkäuferinnen, gewinnen weitere Facebook-Freunde und bestaunen die bunte Welt des Marktes von Thandwe, voll von verschiedensten Fischen, Gemüse und Gewürzen… wer Zeit und Lust hat, möge sich durch das Fotoalbum blättern 🙂

Gegen Mittag wird es wieder sehr heiß und Zeit die Heimreise anzutreten. Unser TukTuk legt einen Tankstellenstop ein, wo uns der junge Fahrer dieses Motorrades beeindruckt 🙂

Zurück in der Villa wird die Hitze mit einem Sprung in den Pool bekämpft.

Über uns ein Hubschrauber, der für lächerliche 4000 USD pro STUNDE (!) für einen Rundflug gemietet werden kann. Ja, kein Tippfehler ! VIERTAUSEND Dollar pro Stunde ! Der Hubscharuber fliegt aber verdammt tief, unserer Meinung viel zu tief, nur wenige Meter über unseren Köpfen hinweg. Leider schnappen wir die Kameras zu spät. Ich denke, in Europa wäre ein derartiger Tiefflug verboten…

Als es wieder laut wird, denken wir, der Hubschrauber kehrt zurück, Aber Irrtum, wir sehen plötzlich alle Gäste des Aureum Resorts Richtung Strand laufen. Es scheint, als wandere ein Ausserirdischer mit einer Riesenkanone im Anschlag durch das Resort, aber es ist ein Angestellter, der eine Wolke aus Wir-wissen-nicht-Was durch die Gegend schießt , ein Mittel gegen die Mosquitos.

Vielleicht sind sie deswegen hier so spärlich anzutreffen. Es ist eine Anordnung der Behörden, dass die alle drei Wochen durchgeführt werden muß. Überhaupt gibt es mittlerweile viele Anordnungen und Verbote durch die Behörden. So sind etwa Feuerwerke ohne Bewilligung verboten , im Aureum gab es deswegen schon mal einen Polizeieinsatz. Auch die fliegenden Lampions ( mit den Kerzen darunter ) sind mittlerweile verboten. Scheinbar ist mal einer auf ein Dach gestürzt und hat einen Brand ausgelöst, was bei den vielen einfachen Hütten hier nicht schwer ist…

Wir flüchten also an den Strand, machen Fotos und werden dabei selbst wie Ausserirdische betrachtet, von Touristen 🙂

Kurz darauf ist der Spuk vorbei, der Sonnenuntergang ebenfalls und wir finden uns im Golden Sea wieder… welch Überraschung ! Abendessen bei gegrilltem Barracuda, Tomato-Salad usw…

Tagesabschluß ist dann die Raubtierfütterung 🙂

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Die Schneiderin und der Mönch Min Zaw

24.01.2017

Die Schneiderin und der Mönch Min Zaw

Es lag uns schwer am Herzen, den Mönch und das Kloster unserer Hochzeits-Zeremonie im Jahr 2015, hier in Mya Pyin, wieder zu sehen. Heute werden wir das tun und haben dazu natürlich auch eine kleine Spende für das Kloster gerichtet.

Doch bevor es soweit ist, muß zunächst mal ausgiebig gefrühstückt werden. Viele Gäste sind um 7 Uhr noch nicht im Restaurant anzutreffen, und so können wir in Ruhe einige Bilder von üppigen Buffet machen.

 

 

 

 

Das hier sind einige der hochbegabten Köche des Aureum Palace Resort 🙂 In Summe sind ja 17 Mitarbeiter alleine in der Küche tätig, die sich in 2 Schichten, Tag- und Nachtschicht, abwechseln.

 

 

Hier werden die leckeren Pancakes zubereitet, ganz nach Wunsch. Bei Walter landet immer Schokolade in den Pancakes, für Doris gibt es immer ein Schälchen mit Papaya-Marmelade dazu.

 

 

 

 

 

 

 

Und auf unserem Frühstückstisch sieht es dann immer ungefähr so aus :

Einige Mönche ziehen am Strand vorbei. Ein eher seltener Anblick.

 

 

 

 

 

 

 

Die Schneiderin

Dann gehen wir zum Golden Sea Restaurant, wo Ko Lay Aung und Ma Shwe Zin Hlaing schon auf uns warten, genauso wie der Bruder jener Katze, die wir immer abends vor der Boutique des Aureum Resorts auf uns wartet. Der Kater hat  sich das Golden Sea Restaurant als Heimstätte ausgesucht und wurde auch gerne hier aufgenommen 🙂

Khant Phein Pyu wird in der Schule abgeliefert und wir fahren zu einer der vielen Schneiderinnen in Mya Pyin, um Doris`Longyis anpassen zu lassen. Unter den strengen Augen von Ma Shwe Zin wird Maß genommen, alles fein säuberlich notiert, und in 2, 3 Tagen werden die Longyis fertig sein. Wieviel das Anpassen kostet, erfahren wir nicht, denn Ma Shwe Zin und Ko Lay Aung lassen es sich nehmen, die Kosten dafür zu tragen. Da ist jeder Protest unsererseits umsonst.

„Unser Mönch“ , Min Zaw

Nachdem der Schneidereibesuch erledigt ist, machen wir uns auf zum Kloster Mya Pyin, um den Möch zu besuchen, der unsere Hochzeits-Zeremonie abgehalten hat. Das Kloster liegt ein klein wenig versteckt und erscheint nicht unbedingt offensichtlich als Kloster, wenn man es nicht weiß.

Es ist nicht so prunkvoll wie viele andere Klöster, eher sehr einfach gehalten.

Wie uns der Mönch, Min Zaw, später erzählen wird, hat er nach unserer Zeremonie wahnsinnig viele Anrufe und Nachrichten erhalten, wer wir den wohl seien und was da los war 🙂 Wie er sagt, hat er nur positive Reaktionen erhalten. Wir waren ja da erste rein ausländische Paar, das hier in Myanmar eine burmesisch-buddhistische Hochzeitszeremonie abgehalten hat. Heute noch kursieren unsere Fotos davon durch das burmesische Facebook-Netz, und man kann ohne Übertreibung sagen, dass wir kleine „Berühmtheiten“ hier sind. Bei einer Fahrt im Tuk Tuk zum Beispiel zückte eine Mitfahrerin etwa ihr Handy, zeigte uns unser Hochzeitsfoto und fragte , ob das nicht wir seien 🙂

 

 

 

 

 

 

Aber nun betreten wir das Kloster und freuen sehr, Min Zaw wieder zu sehen. Ein Einheimischer richtet gerade den Tisch für das Mittagessen, welches ja von den einheimischen Spendern direkt zum Kloster gebracht wird.

Dann überreichen wir unsere kleine Spende für das Kloster.

Es folgt eine lustige Unterhaltung mit dem Mönch Min Zaw, teilweise in Englisch, teilweise mit Ko Lay als Dolmetscher 🙂 Min Zaw zeigt uns auch stolz Fotos seines Neffen und seiner Nichte, die beide als Fotomodelle arbeiten und seine Nichte hat sogar schon diverse Miss-Wahlen gewonnen 🙂 Der Mönch möchte auch gerne unseren kompletten Namen und Adresse, also schreiben wir dieses auf ein Blatt Papier .

 

Die Zeit vergeht im Fluge, und schon sind wir wieder zurück im Aureum Resort, wo wir auf Erik treffen und kurz plaudern. Wir erfahren viel über sein Kennenlernen mit seiner Frau Phyo Pa , und die Geschichte wäre es wert, verfilmt zu werden, da die beiden unsägliche Anstrengungen auf sich genommen haben, um heiraten zu können. Anstrengungen , die sie bis nach London führten, wo sie ein ganzes Jahr verbrachten und trotzdem viel getrennt waren, durch die viele Arbeit, der beide nachgehen mussten, um alle Kosten zu finanzieren. Vor 10 Jahren war in Burma die Eheschliessung mit einem Ausländer unmöglich. Aus diesem Grund haben sie auch in England geheiratet. Unglaubliche Mühen haben die beiden auf sich genommen, um alle Papiere zur Eheschließung zu bekommen. Eine wahre Love-Story, reif für Hollywood!

Unser Gespräch wird leider von der österreichischen „Nervensäge“ unterbrochen, der sich wieder ohne Aufforderung zu uns gesellt , noch dazu fast nackt, nur mit einem kleinen Badeslip bekleidet. Leute, das gehört sich hier einfach nicht, so rumzurennen !!! Bitte lasst sowas bleiben, wenn ihr nicht am Strand seid, und selbst da sollten gewissen Grenzen und Richtlinien eingehalten werden, aus  Respekt gegenüber dem Gastland…

Danach ein kleiner Plausch mit Asoey Lay von der Rezeption…

Am Strand schneidet unsere Obst-Verkäuferin unsere Papaya in mundgerechte Stücke, die wir uns dann bei Sonnenuntergang auf unserer Terrasse schmecken lassen 😉

Der Abend führt wie immer ins Golden Sea Restaurant, wo wieder geschlemmt wird..

dann eine kleine Massage im Spa…

und am späten Abend beobachten wir dann die Lichter Fischerboote am Horizont und die Feuerwerke am Strand. Es beginnen die Feiern zum Chinesischen Neuen Jahr !

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Abendessen mit Mee Lay, Ko So Khing und Lin Eaindra Phyo

23.01.2017

Dinner mit Mee Lay und Familie

Nach einem entspannenden Nachmittag in unserer Villa und einem weiteren herrlichen Sonnenuntergang geht es wieder ins Golden Sea Seafood Restaurant. Natürlich müssen wir uns da passend kleiden 🙂

Wir sind von Mee Lay und Ihrem Mann, Ko So Khing, zum Abendessen eingeladen. Beide arbeiten im Aurem Palace Resort, Ngapali Beach.

Mee Lay ist Köchin und So Khing ist Fahrer. Beide haben dieses Monat die Nachtschicht zugeteilt bekommen, leider. Das bedeutet Arbeitszeiten von 14 h 30 bis mindestens 22 h 30. Auch fast alle unsere Freunde aus dem Aureum Resort haben derzeit diese Arbeitszeiten, die „Night Shift“, welche nicht gerade beliebt ist, da die Bediensteten dadurch kaum Zeit für ihre Familien haben. Zumeist passen die Mütter der Frauen dann auf die Kinder auf. Nach getaner Arbeit werden die Bediensteten aber wenigstens vom diensthabenden Nachtfahrer, also von Ko So Khing, direkt nach Hause gefahren…

Schlecht ist auch, dass für die Nachtschicht dasselbe Gehalt ausbezahlt wird wie für die Tagesschicht, und das Gehalt ist nicht gerade üppig.

Das Gehalt beläuft sich im Schnitt ( soweit wir das in Erfahrung bringen konnten ) auf etwa 136 000 Kyat , umgerechnet ca. 100 Euro pro Monat. Zum Leben benötigt eine 3-köpfige Familie hierorts pro Tag etwa 2000 bis 3000 Kyat pro Tag, also etwa 90 000  Kyat im Monat, und das beinhaltet nur die Lebensmittel…

Auch für Chef-Koch Erik ist der Job hier kein leichter. Er hat keinen freien Tag und steht eigentlich von 6 h morgens bis oft nach Mitternacht in der Küche, um die Wünsche der Gäste zu erfüllen. Die ihm zustehende freien Tage sammelt er, um sie später, im März, hintereinander verbauchen zu können. Kein Wunder, dass er sich schon nach der Regenzeit sehnt 🙂 Als wir ihn heute morgen beim Frühstück trafen, sah er schon recht gezeichnet aus mit seinen Augenringen. Auch Ma Shwe Zin war heute recht mitgenommen von einem anstrengenden Arbeitstag tags zuvor und litt unter Kopfschmerzen.

Für uns ist es auch schwierig, da wir unsere Freunde hier durch die Nachtschicht kaum zu Gesicht bekommen. Und so treffen wir immer wieder mal vereinzelt jemanden zum Plauschen auf unserer Terrasse, wenn es deren Zeit erlaubt..

Aber jetzt genießen wir das leckere Abendessen mit Mee Lay und Familie im Goden Sea Restaurant. Freudig wird Doris von Mee Lay begrüßt.

Und dann präsentiert Sie und voller Stolz ihre süße, kleine Tochter Lin Eaindra Phyo ( die wir ja im Alter von 2 Tagen im Arm halten durften) , Ihren Mann Ko So Khing kennen wir auch bereits schon lange. Mee Lay ist 29 Jahre alt und Ihr Mann ist 30 Jahre alt. Die drei sind einfach eine wahnsinnig hübsche und perfekt kleine Familie. Sie passen wirklich wunderbar zusammen und machen einen sehr glücklichen Eindruck. Und wenn wir sie so beobachten, müssen wir feststellen, dass sie uns wirklich sehr ähnlich sind und wir viel gemeinsam haben 🙂

Wir unterhalten uns prächtig auf englisch und geniessen zusammen ein phantastisches, lokales Abendessen…

Vielen Dank, Mee Lay und Ko So Khing, für die Einladung !!!

  • Am Abend gibt es dann noch ein Glas Wein auf der Terrasse…
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