Zurück nach Österreich

Es ist also leider soweit. Wir müssen die Heimreise antreten. Mit Bangkok Airways und den Austrian  Airlines geht es zurück über Bangkok nach Österreich, wo es saukalt ist und und unsere Heizungstherme  auf Ewig den Geist aufgegeben haben wird 🙁

Pünktlich um 15:30 holt uns unser Fahrer ab, und nach der Verabschiedung vom Personal des Clover Suites Royal Lake Hotel geht es ab Richtung Flughafen. Der Verkehr in Yangon ist ja mittlerweile extrem, da ist die Rush Hour in Manhattan gar nix ! Deswegen ist es wichtig, ausreichend Zeit für die Fahrt zum Flughafen einzurechnen.

 

 

Diesmal sind wir ja auf uns allein gestellt, bisher haben uns immer Nwe oder Sandar oder Gigi zum Flughafen begleitet. Diese Jahr sind wir leider allein, aber alles läuft problemlos ab und schnell haben wir unsere Koffer eingecheckt, die gerade noch so vom Gewicht her passen .

 

 

 

 

Der Flughafen ist ja ziemlich ausgebaut und modernisiert worden. Kaum wiederzuerkennen, wenn ma 2 Jahre lang nicht im Lande war. Alles blitzblank sauber , neue Technik und viele moderne Shops heben den Flughafen auf internationales Niveau.

In den Shops findet man von Zuhause vertraute Produkte, allerdings zu einem Schweinepreis !

Und zudem ist es echt verdammt kalt ! Wir sind jetzt ganz froh, dass wir schon die langen Hosen und Jacken angezogen haben, in der Hitze von Yangon 🙂 Als uns Renate vor einigen Tagen per WhatsApp  schrieb, dass Sie sich am Flughafen Yangon ordentlich verkühlt hätte, konnten wir das gar nicht glauben. Aber nun sind wir eines Besseren belehrt…

Bei der Ausreise können wir der Dame am Schalter, die durchgehend mit ernstem Gesichtsausdruck die Papiere der Passagiere checkte, dann ein Lächeln entlocken, indem wir mit unseren bescheidenen Burmesisch-Kenntnissen ein wenig Small Talk mit ihr betreiben.

Nachdem die Ausreiseprozedur geschafft ist, geht es in den Duty-Free-Bereich, der doch ziemlich groß geworden ist und viele viele populäre Markennamen bietet.

Der merkwürdige Teppich hält einige Stoplerfallen bereit, denn die teilweise vorhandenen großen Falten sieht man bei dem Muster kaum. Wir wandern zu unserem Gate und verzehren den kleinen Snack, den wir zuvor gekauft haben.

Pünktlich zum Sonnenuntergang heben wir dann schließlich ab Richtung Bangkok, mit Shrimps als Abendesssen 🙂

Am Flughafen Bangkok sind wie immer prächtige Orchideen-Kunstwerke zu bestaunen.

Immer wieder bestaunen wir die enorme Anzahl  an Luxus-Shops, die es hier gibt. Manchmal sind die Schaufenster auch ganz gruselig 🙂

Wahrscheinlich gibt es das schon länger, aber diese interaktiven Info-Tafeln haben wir erst diesmal entdeckt. Ist ganz lustig und läßt viele Passagiere hier stoppen. Wenn man sich vor die Info-Tafel stellt, wird man von einer Kamera erfasst und das eigene Abbild wird in ein Video projeziert. Davon gibt es verschiedene Motive. Wir haben das Unterwasser-Motiv erwischt…

Die Wartezeit für den Weiterflug geht auch mal vorbei, und schon können wir wieder eine feine Speise im Flugzeug der Austrian Airlines geniessen.

Etwas 11 Stunden später erreichen wir schon das kalte und nebelige Wien. Kein sehr aufbauender Anblick , der sich uns da aus dem Flugzeugfenster bietet 🙁

Am Ausgang des Flughafens Schwechat erwartet uns schon Christa, Walter`s Schwester, mit einem selbstgemachten Schild „Willkommen in der Kälte“ 🙂 Vielen Dank nochmal für die vielen Mühen , Christa !

Tja, und das war es dann auch schon wieder mit unserem Myanmar-Urlaub 2017. In der nächsten Zeit folgen dann noch ein paar Beiträge gesondert zu unseren Unterkünften.

Wenn alles in normalen Bahnen bleibt, werden wir 2019 wieder unser Freunde dort besuchen, denn nächstes Jahr geht es wieder in die wundervolle Villa in Sri Lanka, wo wir mal keine Rundreise geplant haben, sondern einfach nur „Chillen“… aber ein paar Ausflüge schweben uns schon im Kopf rum, und wenn ihr wollt, könnt ihr dann davon wieder hier lesen. Also vielen Dank an Euch alle, die hier unser Reise-Tagebuch mitverfolgt haben. Bis zum nächsten Mal,

Doris und Walter

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Am letzten Tag durch die Strassen Yangons

DannAm letzten Tag durch die Strassen Yangons

02.02.2017

Clover Suites Royal Lake Hotel

Es ist also leider wieder mal so weit, unser letzter Tag in Myanmar ist angebrochen. Um 18:20 werden wir wieder Richtung Heimat abfliegen, gegen 15:30 werden wir das Hotel verlassen und zum Flughafen Yangon aufbrechen. Bis dahin wollen wir den Tag aber noch mit einem Spaziergang durch Yangon und Schwimmen am Pool verbringen. Doch zunächst Mal gibt es Frühstück, erst im Speisesaal,  aber dann doch auf der Dachterrasse des Hotels, mit einem morgendlichen Blick auf die Shwedagon Pagode um 07:30 Uhr…

Von hier oben können wir auch die Nonnen auf ihren morgendlichen Bettel-Gang beobachten. Mittlerweile ist es 08:15 geworden.

Yangon

Wir wollen noch ein wenig durch die Strassen Yangons spazieren und haben uns als Ausgangspunkt die Sule-Pagode gewählt. Also kurzerhand ein Taxi angehalten und schon sind wir auf dem Weg zur Sule- Pagode, der uns auch wieder an der Shwedagon vorbeiführt.

Wir passieren das „Fire Departement“ von Yangon, ziemlich neu. Zumindest haben wir keine Erinnerung dran 🙂 Die Feuerwehr-Männer sind gerade beim Morgensport, es wirkt fast ein wenig wie beim Militär und es wird ordentlich Gymnastik gemacht 😉

Wir steigen bei der Sule-Pagode aus und starten unseren Spaziergang. Wir wollen durch die Seitengasse wandern, um zu sehen, was sich so am Rande der Hauptstraßen alles abspielt. Neu für uns sind eine Art Lotsen, die den Verkehr regeln und dafür sorgen , dass die Fußgänger hier den Zebra-Streifen überqueren können. Man muss nur auf deren Signal warten und hoffen, dass auch die Autofahrer mitspielen 🙂  Sogar Strafzettel scheinen Sie ausstellen zu dürfen.

Dann spazieren wir an der Sule-Pagode, dem Naha BanulaPark und der City Hall ( die gerade richtig renoviert wird ) vorbei, die Maha Bandula Road entlang.

Durch die Seitengassen…

Die 36th Strasse  gehen wir dann hinunter bis zur Merchant Road, dann die Seikkantha Street wieder hinauf Richtung Bo Gyoke Road, um festzustellen, dass es sich mehr als lohnt, mal durch die Seitengassen zu wandern. Jede Menge Essens-Stände und diverse Läden sind zu finden, und die Strassen bieten so viel verschiedene Eindrücke. Beim nächsten Besuch in Yangon müssen wir einen ausgiebigen „Seiten-Gassen-Wandertag“ einplanen 🙂

Es gibt auch reichlich Witziges zu entdecken, etwa dieses Auto voll mit Stofftieren, wohl ein Sammler oder eine kinderreiche Familie 🙂  Aber auch die Mode bietet hier jede Menge Auswahl, wobei manche Sachen ja schon recht fragwürdig sind 🙂

 

Auch in der Seikkantha Street gibts jede Menge zu Essen, aber hier kann man auch zum Friseur oder ins Kino gehen 🙂 Mönche und Novizen beim Bettel-Gang queren unseren Weg und ein „Lastenaufzug“ wartet darauf, mit dem Einkauf oder vielleicht der Tageszeitung befüllt und dann zur Wohnung hochgezogen zu werden.

In der Bo Gyoke Road herrscht wieder enormer Verkehr. Die Wäsche hängt an den Balkonen zum Trocknen und Klima-Anlagen und Satellitenschüsseln prägen das Bild der Häuser…

An einem mehr als einfachen Stand  aus Brettern, Steinen und Holzkisten verkauft eine Frau Beetlenuß  gut bewacht von ihren beiden Katzen. Gleich daneben an der nächsten Ecke sind eisgekühlte Getränke erhältlich.

Es folgen mehrere Shops mit Kleidung und Baseball-Kappen, wo wir dann doch noch ein kleines Schnäppchen machen 🙂

Es folgen zwei „Buchhandlungen“ und an einem Imbiss-Stand scheinen die Maiskolben ein wenig fragwürdig. Da sehen die gerade frisch gebratenen „Eier-Plätzchen“ schon wesentlich leckerer und vertrauenswürdiger aus 🙂

Tja , dann gibt es noch ein „Reisebüro“ zu bewundern, das Ausflüge und Flug- und Eisenbahntickets verkauft, Nonnen beim Bettelgang  und einen Autobus mit Panne 🙂

Weiter geht es die Bo Gyoke Road entlang, an einem Ananas-Wagen und am Sule Shangri-La Hotel vorbei, wo gleich daneben ein neues Nobel-Restaurant eröffnet hat, welches europäische und chinesische Speisen anbietet. Naja, wer es braucht…

Die erste Seitengasse nach dem Sule Shangri-La Hotel, die 32th Strasse , wandern wir wieder hinunter  bis zur Anawrahta Road.  Gleich zu Beginn der Strasse, oder besser Gasse, stöbern wir gemeinsam mit einem Mönche bei einem Antiquitäten-Laden, werden aber im Gegensatz zum Mönch nicht fündig 🙂 Das liegt vor allem daran, dass der Mönch genau DIE Dinge, die auch uns interessieren würden, selbst ewig lange inspiziert. Aber da kann man natürlich nichts machen 😉

Aber wie es scheint, dürfte sich der Mönch , ebenso wie die unter dem Plastikstuhl liegende Katze , auch dafür interessieren, was UNS so gefällt  🙂

Hier in der 32th Strasse befinden sich übrigens auch zwei Schwester-Hotels des Clover Suites Royal Lake, nämlich das Clover City Center Hotel und das Clover City Center Plus. Beide würden wir wohl eher nicht buchen, dazu wäre uns er Trubel hier zu groß, und außerdem gibt es keinen Pool 🙂 Gegenüber des Clover City Center Hotels ist übrigens gleich der VIP-Eingang des Sule Shangri-La Hotels, wo die Prominenz wohl unbehelligt mit ihren Karossen einfahren und einchecken kann.

In der Anawrahta Road angelangt, staunen wir immer wieder über die Luxus-Autos, welche man nun zu Hauf hier in Yangon durch die Strassen düsen sehen kann. Aber ebenso staunen wir über schmuckbehangene „Alt-Rapper“, oder vielleicht doch eher „Strizzis“ ? Nein, natürlich nur ein Spaß 🙂

Innwa Cold Drinks & Confectionary

Mittlerweile ist es mittag geworden, die Hitze groß und wir haben Lust auf ein Eis. Auf der anderen Strassenseite entdecken wir einen passenden Laden 🙂 Hier gibt es nicht nur Eis, kalte Getränke, Kuchen, sondern auch warme Speisen. Also volles Programm !

Hier herrscht sehr viel Betrieb, der Laden scheint gut zu laufen und es dauert, bis wir einen freien Tisch ergattern können. Der ist aber gleich vor einer riesigen Klima-Anlage, da brauchen wir kein Eis mehr, haha. Also nochmal kurz gewartet und dann an einen Tisch gewechselt, wo keine Klima-Anlage davorsteht, den wir aber mit anderen Gästen teilen. Doris gibt an der Theke die Bestellung auf und bekommt eine Tafel mit einer Nummer, die am Tisch aufgestellt wird. Kurz darauf bringt dann ein Angestellter die Bestellung an den Tisch.

Hier noch der genaue Lageplan des Lokales.

Dann geht es die 29th Street wieder hoch Richtung Scott Market. In einem kleinen Laden in der 29th Street kaufn wir noch eine Kleinigkeit ein…

Gegenüber dem Scott Market befindet sich der

Super One Hyper Market

Hier drehen wir auch noch ein paar Runden auf der Suche nach letzten Mitbringseln. Unter anderem eine Dose burmesisches Bier für unseren Nachbarn, Leider wird die Dose die Rückreise nicht überleben und der Inhalt sich dann in meinem Koffer befinden anstatt in der Dose. Was für Doris viel Wäsche bedeutet 🙁 Der Supermarkt ist vergleichbar mit unsrigen. Hier bekommt man wirklich alles, elektronische Geräte, Haushaltswaren, Kleidung, Tiefkühlsachen, sogar Möbel  usw…

Dann geht es über die Strasse zum

Scott Market

Per neuer Brücke geht es über die Strasse. Sogar eine Rolltreppe gibt es nun ! Doris möchte sich hier noch Orchideen kaufen, die hier bei unserem letzten Besuch von einer Händlerin angeboten wurden, aber leider hat Sie just heute keine dabei. Große Enttäuschung !

 

jede Menge wunderbarer Pflanzen bietet die Händlerin an, nur leider gerade heute nicht die jungen Orchideen mit Wurzeln.

So wandern wir halt nochmal durch den Markt und schauen, ob uns noch irgendetwas ins Auge sticht, das wir mitnehmen wollen. Da wir aber nichts finden, wandern wir über die Brücke , die über die Eisenbahngleise führt zur Bo Ya Nyunt Road. Auf dieser kleinen Brücke und der Bo Ya Nyunt Road gehen auch immer jede Menge Händler ihrem Tagwerk nach.

Die Zeit läuft uns langsam davon und wir nehmen ein Taxi zurück ins Hotel. Dort werden wir in unserer Suite Kaffee trinken und dann am Pool ein paar Runden drehen, bis wir von unserem Fahrer abgeholt werden, der uns zum Flughafen bringen wird…

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Shwedagon Pagoda , Schneekugeln und Danny`s Cafe und Restaurant

Shwedagon Pagoda , Schneekugeln und Danny`s Cafe und Restaurant

01.02.2017

Am Weg zur Shwedagon Pagoda

Am letzten Abend unseres Besuches im wundervollen Myanmar ist für uns der Besuch der Shwedagon Pagode eine geliebte Pflicht. Es ist schwer zu beschreiben, welche Atmosphäre und Magie diese Pagode uns bietet, in welche ruhige Stimmung sie uns zu versetzen vermag und welch unglaubliches Gefühl der Zufriedenheit über uns hereinbricht, wenn wir die Shwedagon besuchen. Soviele Menschen sind dort zeitweise anzutreffen , und alle scheinen genauso verzaubert zu sein, und man hat das Gefühl, mit Allen verbunden zu sein…

Wir verlassen das Hotel gegen 17 Uhr, um uns auf den Weg zur Shwedagon Pagode zu machen. Das Hotel liegt ja sehr günstig, ca. 15 Minuten gemütlicher Fußweg vom Hotel bis zum Osteingang der Shwedagon Pagode.

Shwedagon Pagoda , Schneekugeln und Danny`s Restaurant

Ein Weg, auf dem es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Diesmal unter anderem die gepflegten und sauber gereinigten Zierkappen dieses kleinen Autos, die vortrefflich als Spiegel dienen 😉

Oder  diese beiden Hundenasen, die unter dem Gartentor hervorschauen. Die beiden sind wohl voller Neugier, wer sich hier herumtreiben mag 🙂

Gott sei Dank ist heute noch hell, als wir zur Shwedagon aufbrechen, denn letztes Mal gab es diese „Löcher“ in der Strasse noch nicht. Erinnert ein wenig an die alten Zeiten Yangon`s, und natürlich gibt es weder eine Absicherung noch Hinweistafel auf die Gefahr.

Walter stellt sich mitten auf die Strasse, um ein paar Aufnahmen der Shwedagon zu machen. Im Unterschied zu Zuhause wird man hier deswegen nicht gleich beschimpft oder halb erschlagen 🙂

In einem Kloster steht gerade die Körperpflege der Mönche und Novizen an.

yangon

Hätten wir Durst, würden wir uns jetzt eine Kokosnuss gönnen 😉

yangon

Oder wie wäre es mit einem leckeren Burger ?

Oder sonstigen kulinarischen Leckerein ? Etwa exakt in Reih und Glied aufgestellten Wassermelonen ?  Auch ein Sitzplatz findet sich sicher…

Braucht jemand eine Uhr oder eine Geldbörse ?Ein neues Kleid ? Kein Problem, ist alles am Weg zum Osteingang der Shwedagon zu bekommen ! Und das zu wirklich guten Preisen ! Man muss nicht glauben, dass es hier etwa teurer wäre als anderswo, nein, teilweise sogar günstiger, wie wir feststellten konnten !

Wir kaufen allerdings heute nur Blumen als Spende . Walter hätte ja kleine Landesflaggen von Myanmar gesucht, für sein Auto, aber es waren nur die großen Versionen zu finden.

 

 

Also kaufen wir hübsche Blumen für unsere Wochentagsecken. Es ist bereits dämmrig und ein schöner Sichelmond begleitet die Shwedagon Pagode, und wir wandern die Stiegen zur Shwedagon hinauf.

Als wir dazu unsere Schuhe ausziehen und  in ein Säckchen packen, haben wir unbewußt für kurze Zeit die Blumen mit den Blüten nach unten in den Händen. Prompt macht uns eine junge Nonne lächelnd und freundlich auf diesen Fauxpas aufmerksam . Blumen dürfen nämlich NIEMALS mit dem „Kopf“ nach unten gehalten oder getragen werden ! Also falls ihr an Blumenspenden denkt, seid nicht so unachtsam wie wir !

Shwedagon Pagode

Zur Shwedagon Pagode müssen wir ja nicht mehr viel erzählen, wenn ihr hier auf unserem Blog ein bisschen gestöbert habt. Für alle anderen gibt es eine kleine Übersicht zur Shwedagon hier  auf Wikipedia.

shwedagon

Eine Nonne fegt den Platz vor der Buddha-Statue sauber.

Alles blitz-blank-sauber !

Wir hatten ja vor , heute Abend mehr den äußeren Ring der Shwedagon zu durchwandern, aber wir stellen bald fest, dass die Zeit einfach nicht ausreicht. Denn wir wollen heute auch noch ein letztes Mal ins „Danny“, um dort zu Abend zu essen. Wie immer erinnern wir uns nicht, zu welcher Zeit das Lokal schließt, aber unser Handy in Zusammenarbeit mit Google zeigt uns 21 Uhr als Lokal-Schlußzeit an, und nun ist ja immerhin bereits 18:30 Uhr ! Und 2 Stunden vergehen auf der Shwedagon schneller als man glauben würde !

Immer wieder kann man auf de Shwedagon  neue versteckte Ecken und neue Blickwinkel entdecken…

Wir werfen einen genaueren Blick auf die Saidawmu Buddha Statue.

Sehr lange lauschen wir den Gebeten dieser Gruppe. Anschließend wird hier Essen an alle verteilt, auch uns wird freundlich Essen angeboten. Aber da wir unbedingt heute noch im Danny einen Burger verdrücken wollen, lehnen wir höflich ab.

Wir ziehen weiter durch die hinteren Reihen der Pagode, wo sich nur ganz ganz wenige Menschen aufhalten, ausschließlich Einheimische. Die Massen bewegen sich im inneren Ring um den riesigen goldenen Haupt-Stupa.

Wir treffen auf eine junge Dame mit bemerkenswert langen Haare, die sich auf unsere Anfrage hin gerne fotografieren läßt.

Wir kehren in den inneren Ring zurück, um unsere Wochentagsecken zu besuchen, unsere Blumenspenden abzugeben, Buddha zu waschen und zu beten. Wie immer werden wir wieder von Einheimischen um gemeinsame Fotos gebeten.

Als ich ein Foto von Doris machen möchte, rauschen jede Menge kleiner , junger Novizinnen vorbei. Irgendwie ein lustiger Anblick 😉

Weiter geht es, vorbei an den Glocken von König Singu und König Tharawaddy, an Novizen , die mit dem Handy telefonieren und leider auch an Bankomaten …aber wie so oft in Myanmar ist dieser außer Betrieb .-)

Schlussendlich besuchen wir wieder unsere Wochentagsecken und den Wunscherfüllungsplatz und versuchen , wieder gutes Karma zu erwerben .Zunächst am Wunscherfüllungsplatz, wo die vielen Blumen und Glocken aller Gläubigen hängen…

Dann ziehen wir weiter zu unseren Wochentagsecken und treffen auf einen jungen Mann, der denselben Longy trägt wie Walter. Da muss natürlich ein Foto gemacht werden 🙂

Am Tuesday Corner, der Wochentags-Ecke von Doris, tauchen dann ein paar Katzen auf. Natürlich sind wir gerüstet und haben wie immer Katzenfutter dabei 🙂

Weiter geht es, vorbei an den „Dhamazedi Stone Inscriptions“ von König Dhamazedi.

Gleich daneben rezitiert ein Mönch unendlich lange und mit sanfter Stimme.

shwedagon

Und dann sind wir auch schon wieder mitten im Getümmel.

Es wird Zeit, die Pagode zu verlassen. Wir müssen uns auch noch auf die Suche nach einer „Schneekugel“ machen, die sich eine Kollegin von Doris als Mitbringsel gewünscht hat. Bislang war unsere Suche danach vergeblich, aber hier an der Shwedagon bekommt man ja die unmöglichsten Dinge. Allerdings muss man kräftig Preisvergleiche einholen und ordentlich handeln.Die Händler hier bieten großteils alle die selben Waren an, aber es gibt doch teilweise größere Preisunterschiede. Irgendwann werden wir dann tatsächlich fündig und finden so etwas Ähnliches wie eine Schneekugel. Wir verhandeln und noch weitere Kleinigkeiten, die für Walter`s Auto gedacht sind, und so läßt sich natürlich leichter verhandeln 🙂 Beim Verlassen der Shwadagon Pagode amüsieren wir uns dann noch über drei Nonnen, die versuchen, ein gutes Selfie hinzubekommen 🙂

Danny`s Cafe und Restaurant

Jetzt wird es aber höchste Zeit, ins „Danny“ aufzubrechen, bevor sie Sperrstunde haben. Also schnappen wir uns ein Taxi und düsen los. Laut Google schließt das „Danny“ um 21 Uhr, und als wir mit dem Taxi ankommen, ist es 21:05 Uhr und der Rolladen ist ein wenig heruntergefahren. Trotzdem werden wir herzlichst empfangen, und als wir nachfragen, sagen uns die Mädels, dass um 22 Uhr geschlossen wird ! Wir müssen also kein schlechtes Gewissen haben und genießen den letzten burmesischen Burger und den letzten leckeren Mixed Fruit Juice für lange Zeit…

Mit dem Personal, das nur ganz wenig Englisch spricht, haben wir uns ja schon angefreundet und stehen auch in Facebook-Kontakt. Also machen wir noch ein gemeinsames Erinerungsfoto, bevor wir aufbrechen zurück ins Hotel. Noch vor der Sperrstunde 🙂

Shwedagon Pagoda , Schneekugeln und Danny`s Cafe und Restaurant

Mit dem Taxi geht es also zurück ins Hotel, wo wir dann zum Abschluß des Tages von der Dachterrasse mit dem Pool noch einen Blick auf die Shwedagon Pagode werfen…

shwedagon

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Clover Suites Royal Lake Hotel

Clover Suites Royal Lake Hotel

clover suites royal lake hotel yangon

Das Clover Suite Royal Lake Hotel liegt sehr günstig in der Nähe der Shwedagon Pagode. Ohne Probleme ist die Pagode zu Fuß erreichen ( wenn man mal von Überqueren der Strassen absieht, hahah ). Etwa 10 bis 15 Minuten benötigt man zu Fuß zum Osteingang der Shwedagon Pagode.

clover suites royal lake hotel yangon

Das Hotel ist noch nicht so bekannt, aber der Hinweis auf die in der Nähe befindliche japanische Botschaft hat noch jedem Fahrer auf die Sprünge geholfen 🙂 Am Besten einfach eine Visitenkarte des Hotels einstecken oder abfotografieren, wenn man später mal unterwegs ist und per Taxi heim will.

Das Hotel hat derzeit noch keine eigene Internet-Seite, man findet es aber wohl per Google-Suche oder auch in Facebook !. Es gehört zur Clover Hotel Group, das noch drei weitere Hotel ins Yangon führt, zwei davon nahe der Sule-Pagode bzw. direkt hinter dem Sule Shangri-La Hotel. Das dritte befindet sich nur wenige Meter von Clover Suites Royal Lake entfernt.

clover suites royal lake hotel yangon

Der Standard ist für burmesische Verhältnisse recht gut, kein übertriebener Luxus, aber schön und ordentlich. Auch der Room-Service klappt wunderbar.

Hier mal die Rezeption / Lobby :

Das Hotel ist extrem ruhig, man kann problemlos durchschlafen 🙂 Wir hatten ja insgesamt 3 Zimmer zum Testen. Zwei im 1. Stock ( Deluce Room )…

…und eines dann ( Studio Deluxe ) im 2. Stock

Allerdings darf man sich keine bombastischen Ausblicke aus dem Fenster erwarten, aber dazu ist das Zimmer ja dann auch gar nicht da, zumindest nicht für uns. Wir wollen ja nur duschen, schlafen und das Zimmer als Ausgangsbasis für die Spaziergänge und Touren verwenden, und nicht darin den Tag verbringen.Im Prinzip blickt man entweder auf einen Innenhof oder auf die Straße davor.

Hier ein Plan, wie die Zimmer aufgeteilt sind :

clover suites royal lake

Einen relativ schönen Ausblick hat man aber vom 5. Stockwerk aus auf die Shwedagon Pagode.

Der Blick auf die restliche Umgebung sieht so aus :

Im 5. Stockwerk befinden sich Pool und Restaurant sowie das Fitness-Center.

 

Was denn Pool betrifft, so kann es passieren, das dieser nicht zur Verfügung steht, weil er leer ist. Laut Rezeption wird er alle 3 Wochen gereinigt und dazu komplett entleert. Die Prozedur dauert dann 2 Tage ! Einen Tag hatten wir ja dieses Pech…

Außerdem gibt es nur ganze 3 Liegen und KEINE SONNENSCHIRME oder sonstigen Sonnenschutz, und die Sonne scheint brutal auf dieses Terrassendeck. Ein längerer Aufenthalt ist nur für Hartgesottene empfehlenswert, denn ein Sonnenbrand ist hier garantiert 🙂

 

 

 

WLAn ist gratis und funktioniert einwandfrei. zuverlässig  und ist schnell.

Das einzige, was uns gestört hat, war die Aufteilung des Raumes, welche nicht optimal gelöst wurde und es schwer machte, die Koffer zu platzieren, zumal es auch relativ wenig Ablagemöglichkeiten gibt.

Die Deluxe-Zimmer im ersten Stock kosteten um die 80 USD, die Studios im 2. Stock 100 USD, haben aber zusätzlich auch eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner integriert ! Und eine komplette Küchenzeile mit großem Kühlschrank. Die Zimmer sind alle verschieden aufgebaut. Günstiger wird es natürlich, wenn man gleich monatsweise mietet 🙂

 

 

Das Personal ist extrem freundlich und hilfsbereit, und auch bei Problemen sehr entgegenkommend und um rascheste Lösung bemüht. Wir bekamen ja einmal unsere Zimmertür nicht auf 🙂

 

 

 

 

 

Das Frühstücksbuffet ist ausreichend und gut. Man kann beim Pool oder im Restaurant frühstücken, dort aber auf die Klima-Anlage achten ! Essen waren wir ansonsten nie, das können wir nicht beurteilen. Hier mal ein paar Bilder vom Restaurant und Frühstücksbuffet :

Essen kann man sich auch zu sehr günstigen Preisen aufs Zimmer kommen lassen.Wir haben Euch mal die im Zimmer aufliegende Speisekarte abfotografiert, hier bitte sehr !

Und zu guter Letzt hier noch Bilder von den drei Zimmern, die wir bewohnt haben:

Also für uns ist das Clover Suites Royal Lake eine Empfehlung wert 🙂

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Ngapali ade ! Zurück nach Yangon …

Ngapali Beach , Yangon, Clover Suites Royal Lake Hotel

01.02.2017

Abschied von Ngapali Beach

Es heißt leider Abschied nehmen vom Ngapali Beach, dem Goldes Sea Restaurant,  dem Arueum Palace Resort….  und somit auch von all unseren lieben Freunden hier.Um 12:50 ist unser Abflug nach Yangon geplant, es ist also an der Zeit, die Koffer zu packen, die auch diesmal wieder mit wunderschönen Geschenken unserer Freunde gefüllt sind.

Alle kommen, um uns zu verabschieden. Moe Thin Zar, Aye Aye Win, Kolay, Ma Shwe Zin, Khant Phein Phyu usw… Ko Lay schenkt Walter 2 „Myanmar Beer“-Gläser und  -Feuerzeuge, die Walter so gut gefallen haben. An der Rezeption verabschieden wir uns von Erik und allen anderen Freunden aus dem Aureum, die Tagschicht hat. Leider ist aber unter anderem auch Mee Lay nicht da… Sie beginnt ja erst 14:30 ihre Schicht.

Die Wartezeit bis zur Abfahrt verbringen wir nochmal im Golden Sea Restaurant, mit einem kleinen Imbiss in Form eines Tealeaf-Salates und eines Watermelone.Juices, sowie mit traurigen Gesichtern und einer letzten innigen Umarmung.

Und ehe wir uns versehen, sind wir schon am

Flughafen Thandwe

Thandwe Airport

Die Freude ist riesig, als wir dort auf Mee Lay treffen, um sich von uns ebenfalls zu verabschieden. Sie ist extra mit dem Motorrad gekommen. Gemeinsam kaufen wir noch einige Mitbringsel für Doris`Eltern.Mee layUnsere Freund vom Aureum checken unser Gepäck ein und kümmern sich um unsere Tickets. Wir selbst müssen keinen Finger rühren 🙂

Thandwe Airport

Die letzten Erinnerungsfotos und dann müssen wir endgültig für dieses Mal Abschied nehmen . Unsere Freunde winken uns noch einmal zu, und dann geht es für uns ab in den Warteraum des Thandwe Airports.

Hier ist alles viel moderner und sauberer als wir es bisher kannten. In 2 Jahren hat sich doch einiges verändert, und so gibt es mittlerweile auch ein paar kleine Shops hier am Flughafen. Der erste Stock ist fertig ausgebaut und bietet einen schönen Blick über den Airport und das Meer. Während die meisten Passagiere im Erdgeschoss warten, ist der erste Stock fast verwaist. In einer knappen Stunde werden wir im Flieger nach Yangon sitzen…

Thandwe Airport

Erdgschoss des Flughafens mit ein paar kleinen Shops

Thandwe Airport

Niemand im ersten Stock 🙂

Und so sieht der Blick vom ausgebauten ersten Stockwerk aus :

Thandwe AirportUnser Flugzeug von AIR KBZ ist gelandet. Wir beneiden die Neuankömmlinge, die jetzt aussteigen und für die die schöne Zeit hier jetzt erst beginnt, während sie für uns leider schon wieder vorbei ist. Von oben beobachten wir, wie das Gepäck verladen wird. Unsere Koffer leuchten uns entgegen und dann beginnt auch gleich das Boarding und dann wird es keine Stunde dauern, bis wir Yangon landen werden.

Obwohl die Zeiten der freien Platzwahl eigentlich vorbei sind, herrscht bei diesem Flug dann doch noch freie Platzwahl. Ansonsten hatten wir immer fix zugewiesene Plätze. Man muß also nicht mehr unbedingt  schnell sein beim Einsteigen 😉

An Board gibt es dann wieder einen leckeren Snack. Ein wenig überrascht sind wir von einer Art burmesischen „Mozart-Kugel“ 🙂

Und begeben wir uns auch schon in die Lüfte !

Ankunft in Yangon

Nach der Landung an Yangon stehen wir am Tatort des Attentats und warten auf unseren Fahrer, der uns zum Hotel bringen wird.  Wir steigen wieder im Clover Suites Royal Lake ab. Die Fahrt geht relativ schnell, es herrscht verhältnismäßig wenig Verkehr, obwohl es mitten unter der Woche ist. Neue Straßenabschnitte und eine Art neuer Schnellstraße machen sich bemerkbar, ebenso die uns noch unbekannten Schleichwege, die unser Fahrer einschlägt. Am Hotel angekommen, gibt er uns noch die Telefonnummer des Fahrers , der uns morgen zum Flughafen bringen wird, da er selbst morgen verhindert ist.

Im Hotel werden wir mit einem Gratis-Upgrade auf eine Suite überrascht, in der sich sogar eine Waschmaschine und eine Wäschetrockner befindet. Wir haben eine zusätzliche Nacht gebucht, damit wir morgen die Zeit bis zur Fahrt zum Flughafen um 15:30 in Ruhe und ohne Stress am Pool und in der Suite verbringen können. Man müßte ja um 11 h auschecken ! Wir hätten zwar bis 13 Uhr im Zimmer bleiben dürfen, aber dann müssen wir ja doch noch zweieinhalb Stunden irgendwie rüberbringen. Da war uns die zusätzliche Nacht dann doch  die paar Dollars mehr wert…

Und so sah es in der Suite aus :

Natürlich ist für uns wie immer , wenn wir in Yangon sind,  Pflicht, die Shwedagon Pagode zu besuchen, und deshalb brechen wir , nachdem wir noch schnell ein paar Längen im Pool geschwommen sind,  dorthin auf…

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Ma Phyo Pa und das „Mountain House by Bougainvillea“

31.01.2017

Phyo Pa und das „Mountain House by Bougainvillea“

Heute Abend haben wir die große Ehre und das Vergnügen, in das Heim von Ma Pyho Pa und ihrem Mann Erik Kolodziejski, dem Chef-Koch des Aureum Palace Resortes, Ngapali Beach , eingeladen worden zu sein, um dort den Sonnenuntergang bewundern zu dürfen.

Der Weg dorthin ist ein wenig kompliziert.  Erik wartet auf uns an der Rezeption des Aureum Resorts. Als wir ihn dort treffen , gehen wir zum Eingang des Aureum Resort und Erik hält ein TukTuk an. Dann ruft er vom Handy aus seine Frau Phyo Pa an und übergibt das Handy an den Fahrer des TukTuk. Nun wird Pyho Pa dem Fahrer auf burmesisch genau erklären, wie erfahren muss, den das Haus zu finden ist gar nicht so einfach 🙂

Erik selbst muss leider alles für das Barbecue heute Abend im Aureum Resort vorbereiten und überwachen und kann uns zu unserem großen Bedauern leider nicht begleiten. Schade !

Also fahren wir mit dem TukTuk los und applaudieren den mutigen Stunt-Männern, die uns gerade mit einem Truck überholen.

Nach einigen Minuten Fahrt sind wir angekommen und um 2000 Kyat erleichtert, was eigentlich ein Wucher ist. Aber was soll`s.  Phyo Pa würde sagen, das ist halt eine „Donation for local people“ , also eine Spende für die Einheimischen, hahaha…

Phyo Pa erwartet uns am Straßenrand, denn zu ihrem „Berghaus“ führt ein sandiger und ein wenig steiler Weg, den man erst mal finden muss. Also folgen wir ihr brav 🙂

Phyo Pa und das "Mountain House by Bougainvillea"

Nur wenige Minuten später stehen auch schon auf dem kleinen aber feinen Grundstück vor ihrem wunderschönen Mountain-House und betrachten als erstes die hübschen Stufen am Eingang.

Phyo Pa führt uns durch das Haus. Zur Begrüßung gibt es ein leckeres alkoholfreies Getränk. Pyho Pa macht eine Kleinigkeit zu Essen und erklärt uns genau die einzelnen Schritte und Zutaten. Jetzt kann Doris den leckeren Tealeaf Salat Zuhause auch zubereiten.

Die offene Küche schließt gleich an das Wohn-Esszimmer gleich nach dem Eingang an und ist wunderschön eingerichtet, so wie das ganze Haus. Die meisten Einrichtungsgegenstände sind Second Hand oder von Einheimischen selbst gemacht.

Unter dem Dach im oberen Stockwerk sind herrliche Orchideen und andere Pflanzen aufgehängt.

Überall im Haus finden sich schöne Pflanzen. Natürlich auch im oberen Stockwerk auf der Dach-Terrasse.

Im oberen Stockwerk befinden sich Arbeits- und Schlafzimmer sowie das Bad. Einen Schrank im oberen Stockwerk hat Sie in Yangon gekauft und in seine Einzelteile zerlegt mühsam mit dem Bus in etwa 10 Stunden Fahrt hierher gebracht. Auch das Bett ist ein Kunstwerk und schon viele viele Jahre alt. Alles hier hat eine Geschichte , wie es scheint. Auch der alte Singer-Nähmaschinen-Tisch, der von Pyho Pa zum TV-Möbel umfunktioniert wurde…

Ma Phyo Pa ist eine sehr idealistische und auch engagierte junge Frau, die ( völlig zu Recht ) stolz auf ihr Land und dessen Menschen, Sitten, Kultur ist. Urspünglich kommt Sie aus Bagan. Mit vielen ehrgeizigen Plänen möchte Sie versuchen, zumindest ( oder beginnend ) hier am Ngapali Beach Negatives von Land und Leuten fern zu halten und die Einwohner positiv zu beeinflussen und zu mehr Verantwortungsbewußtsein zu „erziehen“. So kämpft Sie etwa gegen die aufkommende Menge an Plastikmüll, indem Sie von Haus zu Haus geht und den Bewohnern im Gespräch klar zu machen versucht, dass es zum Beispiel besser ist, für Wasser wieder befüllbare Gefäße zu verwenden statt der Plastikflaschen oder Taschen zum Einkaufen statt immer neue Plastiktüten mitzubekommen.

In Ihrem Haus möchte Sie eine kleine Bibliothek für Kinder einrichten, in denen die Kinder nur an ein oder zwei Tagen in der Woche und nur für ein paar Stunden Zeit haben, Bücher zu lesen. Die zeitliche Beschränkung soll die Kinder ein wenig anstacheln, intensiver zu lesen und dann mit Phyo Pa über das Gelesene zu sprechen. Für diese Bibliothek wünscht sie sich verschiedenfarbige Bücherregale, schön bunt soll es sein. Wir wünschen Phyo Pa sehr, dass Ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden und ihre Wünsche und Träume in Erfüllung gehen. Vielleicht können wir ja bei unserem nächsten Besuch schon die bunter Bücher-Ecke bewundern 🙂

Im Garten baut Sie auch alles Erdenkliche an Obst und Gemüse selbst an. Was hier eben möglich ist und gedeiht.

Der Grund links neben ihrem Haus steht derzeit noch zum Verkauf, ebenso ein schmaler Streifen davor. Pyho Pa und Erik denken über den Kauf nach, aber die Verhandlungen sind schwierig, da es zu einem der Grundstücke mehrer Eigentümer gibt, die alle verschiedene Vorstellungen haben. Ach ja, ein Mobilfunkturm ist auch gleich in der Nähe und sorgt für guten Empfang 😉

Noch etwas erhöht, über dem ersten Stock mit der tollen Terrasse, gibt es noch eine weitere Etage, wo die Wasservorratsbehälter aufgestellt sind. Hier haben Phyo Pa und Erik ebenfalls bequeme Liegestühle aufgestellt, von denen man einen wunderschönen Blick über das Gelände bis hin zum Meer hat.

Wir wandern aber zurück auf die „Dachterrasse“ im ersten Stockwerk, um den Sonnenuntergang zu genießen. . Pyho Pa erzählt über Ihre Pläne und Träume,  und wir bedauern es sehr, dass wir uns nicht schon in den Jahren davor kennen gelernt haben.Bei Kaffee und Tealeaf-Salat unterhalten wir uns aber dermaßen gut, dass wir den Sonnenuntergang völlig verpassen und nur noch ein paar Farbenspiele am Himmel mitbekommen.

Sogar eine kleine Unterrichtseinheit im Fach „burmesische Sprache“ gibt es für Walter. Phyo Pa`s Bemühungen sind aber nicht unbedingt von Erfolg gekrönt 🙂

Wieder verfliegt die Zeit schneller als uns lieb ist, und da wir ja auch noch im Golden Sea zum Abendessen eingeladen sind, wird es Zeit, aufzubrechen, so schwer es uns auch fällt. Gerne wären wir noch viel, viel länger geblieben…

Ein letztes Foto noch unten im Wohn-Ess-Zimmer.

Ach ja, das Haus kann man übrigens mieten !! Wenn ihr Interesse habt, findet ihr Näheres dazu in Kürze im Menüpunkt „unsere Unterkünfte“  🙂

Mittlerweile ist es finster geworden und Pyho Pa führt uns mit einer Taschenlampe den Weg hinunter zur Hauptstraße. Hier wird uns dann bewusst, dass um diese Zeit hier wohl kein TukTuk mehr vorbeikommt, das uns heimbringen würde. Zu weit sind wir von der Restaurant- und Hotelgegend weg, als dass sich hier jetzt noch TukTuks her verirren würden. Phyo Pa meint, Sie würde Ko Lay anrufen, damit er uns abholt. Aber das halten wir für keine gute Idee, da er sicher mehr als genug mit seinen Gästen im Restaurant zu tun haben wird.  Also versuchen wir es kurzerhand als Autostopper und tatsächlich : der erste Wagen, der  vorbeikommt, hält sofort an und erklärt sich spontan bereit, uns zum Golden Sea Restaurant zu bringen. Dort angekommen, möchten wir gerne für die Fahrt bezahlen, aber der Fahrer lehnt dies lächend ab.

Tja, und dann gibt es im vollen Golden Sea Seafood Restaurant unser letztes Abendessen hier am Ngapali Beach, für dieses Jahr.. Ko Lay und Ma Shwe Zin tischen uns ein üppiges burmesisches Festmahl mit all unseren Lieblingsspeisen auf.

Zuück in der Villa werden wir auch schon erwartet 🙂

Morgen geht es dann nach Yangon, wo wir noch mal übernachten und dann am darauffolgenden Tag um 18:20 Uhr nach Österreich abfliegen werden. Aber bis dahin gibt es schon noch ein bisschen was zu erzählen…

 

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DDPC Bungalows, Maungmagan Beach

Die DDPC-Bungalows

liegen direkt am Maungmagan Beach.

DDPC -Bungalow

Es gibt eine Art „Drive-In-Rezeption„, hier kann man direkt mit dem Auto stehenbleiben und einchecken.

Die Bungalows sind in zwei Abschnitte unterteilt. Ein Abschnitt mit vier Doppel-Bungalows MIT Klima-Anlage, links gelegen, und ein zweiter Abschnitt mit mehreren Doppel-Bungalows OHNE Klima-Anlage, nur mit Ventilatoren ausgestattet.

Hinter den vier Bungalows mit Klima-Anlage findet sich auch gleich ein Restaurant, das Dream Paradise Restaurant, welches sehr sauber ist und gutes Essen zu günstigen Preisen anbietet. Frühstück und so weiter kann man sich auch zum Bungalow bringen lassen.

Lustig die Speisekarte, handgeschrieben in einem Schulheft 🙂

Die Bungalows selbst sind einem eher mäßigen Zustand und wirklich sehr, sehr basic ! Viel Komfort gibt es nicht, auch von einem Room-Service haben wir nichts bemerkt. Das Bad hat schon länger keine Grundreinigung erlebt. Die Haustüren sind schief und schließen nicht so richtig, die Terrassen sind eigentlich alle beschädigt, Vorsicht vor raus stehenden Nägeln beim Terrassen-Geländer !

Die Bungalows werden fast nur von Einheimischen gebucht. Ausländer sind sehr selten. Während unserer Anwesenheit waren wir die einzigen Gäste überhaupt und suchten uns den Bungalow unserer Wahl aus.

Einheimische zahlen 39 USD pro Nacht, Ausländer 45 USD. Für den Standard, der geboten wird, deutlich zu teuer.

Geboten wird den Gästen allerdings absolute Ruhe  und ein traumhafter Strand, den man völlig für sich allein hat ! Das entschädigte uns für alles Negative und wir haben es genossen, morgens und abends auf der Terrasse zu chillen. Einzig die einheimischen Fischer sieht man morgens und abends mit ihren Booten ein- und ausfahren. Und selbst die sind einige 100 m entfernt.

Am Strand gibt es aber auch Quallen. Ob diese Schädigungen verursachen können, wissen wir nicht.

Es gibt in den Bungalows  keinen Kühlschrank, keinen Wasserkocher, keine Bade-Utensilien… nichts ! Heißes Wasser kann man sich aber bestellen, auch gleich zwei oder drei Thermoskannen, die aber auch über Nacht das Wasser heiß halten.

So einfach die Bungalows auch sind, und so schlecht auch der Zustand sein mag, zum Nächtigen reichen sie durchaus, wenn man nicht auf Luxus wert legt. Und die Lage am Strand, der direkt vor den Bungalows liegt, sowie die herrliche Ruhe, würden uns die DDPC-Bungalows wieder wählen lassen.

Also : DDPC -Bungalows sind absolut basic ! Einfacher geht es kaum noch, aber die Lage ist toll für diejenigen, die Wert auf Ruhe und Abgeschiedenheit legen ! Mit dem Auto braucht man übrigens ca. 20 Minuten nach Dawei…

Wer Wert auf absolute Sauberkeit , Room Service und gepflegten Zustand der Bungalows legt: lieber auf eine andere Unterkunft zurückgreifen !

 

 

 

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Zu Besuch bei Mönch Min Zaw

31.01.2017

Zu Besuch bei Mönch Min Zaw im Kloster von Mya Pyin

Morgen geht es ja leider schon wieder zurück nach Yangon , und übermorgen dann heim nach Österreich. Ko Lay hat uns ausgerichtet, dass uns „unser“ Mönch, Min Zaw, gern noch einmal sehen würde. Wir freuen uns darüber natürlich sehr und werden ihn heute nochmal besuchen. Doch zunächst : Frühstück !

Leider haben Ko Lay Aung und Ma Shwe Zin Hlaing heute keine Zeit, uns ins Kloster zu begleiten. Zuviel Arbeit wartet heute auf Sie, da sich wieder eine große Gruppe Touristen zum Mittagessen angekündigt hat. Aber wir freuen uns ganz besonders, dass uns Mee Lay begleiten wird. Ihr Dienst beginnt immer um 14:30, und jetzt ist er 09:30, wir haben also Zeit genug. Mee Lay begrüßt uns im Golden Sea Restaurant.

mee lay

Und dann geht es auch schon per TukTuk ab zum Kloster von Mya Pyin. Jede Menge Hunde dösen im Garten des Klosters vor sich hin.Mya Pyin Monastery

Im ersten Stock des Klosters werden wir schon freudig von Min Zaw erwartet, der kleine Tisch ist mit Getränken und Obst belegt.

Mee Lay ist unsere Dolmetscherin. Gar so berauschend ist dann unser bescheidenes Burmesisch auch wieder nicht, als dass eine flüssige Kommunikation möglich wäre. Da ist im Vergleich das Englisch von Mee Lay um Welten besser, haha… Min Zaw selbst spricht kaum Englisch. Und so führen wir eine anregende und vor allem lustige Unterhaltung.

Später führt uns Min Zaw nochmal durch das Kloster, ein kleiner Rundgang. Aber eigentlich auch fast eine kleines Foto-Shooting, da wir an allen möglichen Orten des Klosters gemeinsame Erinnerungsfotos machen 😉Mya Pyin Monastery

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Min Zaw ist ein gestrenger Kritiker. Jedes Foto wird genau betrachtet und kontrolliert. Immerhin wird es wahrscheinlich 2 Jahre dauern, bis wir wieder gemeinsame Fotos machen können. Immer wieder aufs Neue fasziniert uns sein riesiges Smartphone 🙂

 

 

 

Zeit für ein Selfie muss natürlich auch sein 🙂 Leider etwas unscharf geworden…

Mya Pyin Monastery

Wieder vergeht die Zeit wie im Fluge, und zum Abschied erhalten wir von Mönch Min Zaw eine gesegnete, kleine Buddha-Figur, welche natürlich bei uns daheim einen Ehrenplatz erhält !min zaw

Wir verlassen Min Zaw und sein Kloster und machen uns auf den Rückweg zum Aureum Resort. Bei einer „Bus-Haltestelle“ warten wir auf ein TukTuk. Doris bewundert bei der Gelegenheit die bisher unentdeckt gebliebenen bemalten Zehennägel von Mee LAy 🙂

Ein fahrbarer Untersatz erscheint recht bald und gemeinsam mit ein paar ausländische Touristen fahren wir Richtung Aureum Resort. Da man uns nach einem guten Lokal für ein Mittagessen fragt, empfehlen wir natürlich das „Golden Sea“ und liefern die Touristen brav dort ab, haha ! Dann spazieren wir zu unserer Villa, vorbei am „Cocktail-Boot“, wo alles für ein Barbecue heute Abend vorbereitet wird.

Der neue Manager des Aureum Resorts lädt uns an der Rezeption zum Barbecue ein, wir mögen bitte seine Gäste sein. Aber heute ist der letzte Abend für uns hier am Ngapali Beach, und wie immer ( es ist ja schon sozusagen Tradition ) haben uns auch Ko Lay Ma Shwe Zin zum Abendessen ins Golden Sea eingeladen. Daher müssen wir die Einladung des Managers bedauerlicherweise abschlagen, was ihn sichtlich enttäuscht. Er meint, er klärt das schon mit Ko Lay, aber wir teilen ihm mit, dass die Einladung von Ko Lay schon vor Tagen erfolgt ist und wir es versprochen haben, zu kommen. Chef-Koch Erik kommt dazu und meint lachend, er hätte es dem Manager gleich gesagt, dass die Einladung vergeblich sein wird. Erik kennt das ja auch schon mit unserem letzten Abendessen im Golden Sea 🙂

Was noch dazu kommt , ist die ebenfalls für heute Abend erfolgte Einladung von Phyo Pa, Erik`s Ehefrau, in das „Mountain House by Bougainvillea“ , was eine besondere Ehre  und Freude für uns ist . Diese Einladung können und wollen wir auch nicht ausschlagen. Es ist das Eigenheim von Erik und seiner wundervollen Frau Phyo Pa, welches sie aber auch an Gäste vermieten und dann in einem Bungalow hier im Aureum Resort wohnen. Doch dazu später mehr…

 

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Das Kloster von Zalun , U Sujata

Das Kloster von Zalun

30.01.2017

zalun

Ko Lay und Ma Shwe Zin haben uns für heute zu einem Auflug zum Kloster von Zalun ( oder auch Salon ) eingeladen. Die Fahrt mit ihrem komfortablen Auto wird eine knappe Stunde dauern.

zalun

Leider geht es Ma Shwe Zin heute nicht so gut. Gestern musste Sie eine riesige Gruppe chinesischer Touristen bekochen und kam erst spät ins Bett, Heute leidet Sie unter Kopfschmerzen. Deswegen sitzt sie auch heute vorne auf dem Beifahrersitz, den Sie normalerweise über Walter überlässt, zwecks Videoaufnahmen. Der Beifahrersitz läßt sich aber weit nach hinten lehnen, und so kann es sich Ma Shwe Zin deutlich bequemer einrichten als auf den Rücksitzen.zalun

Die Fahrt führt uns durch viele kleine Dörfer und an vielen Feldern vorbei. Zalun ist übrigens eine Stadt im Bezirk Hinthada in der Ayeyawady Division in Myanmar.

Nach einer knappen Stunde erreichen wir Zalun. Da Ma Shwe Zin heute noch nicht gefrühstückt hat, kehren wir vor dem Besuch des Klosters in ein Restaurant ein, das sich direkt neben dem Kloster befindet. Vor dem Restaurant wird auch ein wenig Handel betrieben.

Wir nehme Platz an einem Tisch gleich beim Eingang.

zalun

Und während Ma Shwe Zin ihr Frühstück verzehrt, flirtet Sohenmann Khant Phein Pyu mit einer jungen Lady 🙂

Ko Lay und Walter gönnen sich einen La Paye Tee, sehr lecker ! So nebenbei werden am Handy diverse burmesische Wörter notiert…

Auch ein Blick in die Küche des Restaurantes kann nicht schaden. Sieht aber alles sehr gut und sauber aus…

Bevor es nun in das Kloster geht, kauft Ma Shwe Zin noch etwas Süßes für die Rückfahrt.

Dann geht es in das Kloster von Zalun.

Was ist das Besondere an diesem Kloster ? Nun, hier sind zwei Mönche in Glassärgen aufgebahrt, deren Körper nicht so verwesen wollen, wie es die Natur eigentlich verlangen würde. Einer der beiden Mönche ist knapp 17 Jahre tot ,  aber der zweite Mönch, Reverend Nobbel Sayadaw U Sujata,  bereits 35 Jahre ! Er wurde von der Bevölkerung sehr verehrt und besaß angeblich auch hellseherische Fähigkeiten.

Wir betreten also die „Aufbewahrungshalle“ und bestaunen die aufgebahrten Mönche.

Reverend Nobbel Sayadaw U SujataReverend Nobbel Sayadaw U Sujata