Tschüß, Yangon – Servus , Ngapali Beach !

22.01.2017

Clover Suite Royal Lake, Yangon

Um 7 h morgens sind wir beim Frühstück, diesbezüglich nix Neues zu berichten, haha ! Der Kaffee hier ist gar nicht mal so übel, was wohl an der recht modernen Kaffeemaschine liegt. Früher gabs ja nur die 3-in-1-Beutelchen mit heißem Wasser, wenn es gut ging 🙂

Das Personal hier im 5. Stock im Restaurant ist übrigens sehr diskret und unaufdringlich. In all der Zeit hier hat uns niemals jemand irgendwie angesprochen, abgesehen von der Begrüßung und Verabschiedung 🙂

Nach dem Frühstück wollen wir zum

Scott Market

uns ein wenig umsehen, was sich alles geändert hat. Dummerweise holt ein Türsteher des Hotels ein Taxi für uns, auf Grund eines Kommunikationsproblemes, aber wir wollten dann auch nicht unhöflich sein. Und so löhnten wir ärgerlicherweise für die Fahrt zum Scott Market 3000 Kyat, wissend, dass 2000 auch ausgereicht hätten.  Ärgerlich ist , dass wir diesmal das Geld beim bezahlen nicht kontrolliert haben, denn als wir ausgestiegen waren , zeigt uns der Fahrer zwei Tausend- und einen 200-Kyat-Schein. Wir hätten ihm also um 800 Kyat zuwenig gegeben. Wir sind zwar sicher , drei Tausend-Kyat-Scheine gegeben zu haben, aber streiten hat wohl keinen Sinn. Und er war ja auch soooo freundlich und redselig während der Fahrt..  Also Leute, zeigt immer das Geld deutlich, das ihr dem Fahrer reicht, um Diskussionen zu vermeiden… Zwar können wir einen Irrtum nicht ausschliessen, halten es aber für höchst unwahrscheinlich, wir glauben, „Lehrgeld“ bezahlt zu haben 🙁 Naja, die Zeiten ändern sich. Ärgerlich auch, das wir völlig vergessen haben, dass die Läden hier am Scott Market ja erst um 10 Uhr öffnen, und so können wir gerade die Vorbereitungen zur Ladenöffnung beobachten. Also schlendern wir die Strassen um den Scott Market entlang und entdecken ein Reklameschild für ein Tour-Angebot nach Kawthaung samt Insel-Tour, und neben ein Mädchen, dessen Gesicht schön mit Thanaka geschützt und geschminkt ist, einen Fastfoodladen von KFC.

Gleich in der Nähe befindet sich  die

Sunni Mosque of Eastern Yangon

…in der Anawrahta Road. Genannt wird sie auch „Sri Kamachi Amman Temple“, ist aber kein unbedingtes Muss. Aber wenn schon Zeit ist, schauen wir erstmalig hinein. Den Eingang zieren schöne Bodenfliesen. Das Innere ist auch recht hübsch anzusehen, allerdings gibt es hier getrennte Bereiche für Männer und Frauen. Den Männern ist die linke Seite des Tempels vorbehalten, den Frauen die rechte Seite….

Wir wanderen die Strasse weiter , staunen über merkwürdige Rohre am Boden, die die Hauswand entlang wandern und die Mengen an Tauben.

Der Zeitungsausträger war heute wohl früher da, als der Abonnent heute morgen aufsteht. Jedenfalls hängt die Zeitung noch am Seil und wurde noch nicht hochgezogen zum Balkon.

Wir geniessen bei einen kleinen Stand zwei leckere kleine , uns unbekannte Speisen…

…gehen dann runter zur Maha Bandula Road, kaufen einen Ladebon von MPT, um später unser Guthaben aufladen zu können , informieren uns über günstige, aber gute chiensische Handys und fotografieren dies und das…

Bosenders angetan hat es uns ein kleiner Stand an der 27th Street, mit Haarschmuck und anderem Tand, an dem diese zwei Käzchen seelenruhig schlafen, auch wenn die Standbesitzerin ständig Geldscheine auf Ihnen ablegt. Eine dritte Katze beobachtet das Ganze schelmisch mit leichtem Silberblick 🙂

Gegen 10 Uhr nehmen wir uns dann ein Taxi zurück zum Clover Suite Royal Lake Hotel, diesmal für die üblichen 2000 Kyat 🙂 Wir haben noch ausreichend Zeit, in Ruhe die Koffer zu packen und alles fertig zu machen.

Unser Fahrer holt uns wie ausgemacht um 11 Uhr ab und dann geht es zum Flughafen, wo wir um 11h30 eintreffen. Heute, Sonntag, ist wenig Verkehr und es geht flott voran.

Flughafen Yangon

Zunächst finden wir den Schalter der neuen Airline Mann Yadanarpon  nicht, aber ein junger Mann hat wohl unsere Tickets gesehen und führt uns kurzerhand und ungefragt dorthin. Die Airline hat auch als einzige KEINE Namenstafeln vor dem Schalter aufgestellt. Dafür wird unser Handgepäck beanstandet und als zu groß empfunden. Wir müssen es als normales Gepäckstück einchecken und sollen dafür 34 USD zahlen. Noch dazu sind nur lächerliche 5 kg Handgebäck erlaubt. Normal sind sonst überall 7 kg erlaubt.Als wir erwähnen, dass wir bei allen anderen Airlines keinerlei Probleme damit haben, meint die Dame am Schalter, sie checkt uns das Gepäck gratis ein. Na dann…

Der Flughafen hat sich, wie schon erwähnt, sehr verändert. Von chaotischer Unordnung, Müll und verbrauchten Möbeln und fast schäbigen Aussehen , zu einem modernen, gepflegten Flughafen mit viel Komfort und allerlei modernen Shops. So nebenbei entdecken wir, das Air KBZ noch ein wenig früher nach Thandwe geflogen wäre als unsere Airline, und wir wollten ja den ersten möglichen Flug. Kleines Hoppala…

Wir kaufen noch einen kleinen Snack, den wir dann am Gate während der Wartezeit auf das Boarding verzehren und dabei von den drei jungen Damen am Schalter der Airline boebachtet werden. Sie finden wohl auch unsere traditionelle Kleidung gut, denn sie holen uns schon vor dem offiziellen Aufruf zum Boarding, noch Minuten bevor alle anderen Passagiere zusteigen 😉

Dann geht es per Bus zum Flugzeug. Ein hübsches modernes Flugzeug. Wenn man sich da an die alten Propeller-Maschinen erinnert, die hier noch vor wenigen Jahren im Einsatz waren, kann einem nachträglich Angst und Bang werden, haha..

Und schon heben wir ab in die Lüfte…

Es folgt wieder die Sicherheitsschulung.

Und dann die leckeren Snacks 🙂

Der Flug selbst ist ruhig und schön, der gereichte Snack der ausgiebigste auf den bisherigen Inlandsflügen. Wunderbar der Blick auf die Küste und die Sandstrände von Ngapali vom Flugzeug aus, besonders beim Landeanflug…

Flughafen Thandwe

Knapp 45 Minuten später landen wir in der Hitze von Thandwe .

Der Fahrer des Aureum winkt uns schon von weitem und lacht. Beim Einreiseschalter machen wir gemeinsame Fotos mit Jame Jame, einen Angestellten der Immigration. Keine Frage, dass wir nun auch Facebook-Freunde sind, haha !

Aureum Palace Resort, Ngapali Beach

Mit dem Aureum-Van geht’s dann ab ins Resort, wo wir von Aye Aye Win , Haubenkoch Erik und unseren anderen Freunden hier herzlich begrüßt und umarmt werden. Doris bekommt einen wunderschönen Blumenstrauß und wir lernen auch den neuen Manager kennen.

Wir packen die Koffer aus und Ko Lay und Khant Phein Pyu kommen uns ebenfalls begrüßen. Ma Shwe Zin muss im Restaurant gerade Gäste bewirten und kann nicht mitkommen, aber wir sehen Sie dann sowieso am Abend, wenn wir ins Golden Sea essen gehen und unsere Mitbringsel überreichen.

Gerade als uns Ko Lay und Khant Phein Pyu verlassen haben, stürmt Minnie Lay heran, unsere süße Köchin ! Sie kommt angerannt wie eine Wahnsinnige und fällt Doris gleich um den Hals. Sie lacht und freut sich so sehr, uns wiederzusehen. Wir plaudern über Ihr kleines Mädchen und machen ein paar Fotos, dann muß Sie natürlich wieder zurück zur Arbeit. Morgen hat Sie frei, also sehen wir Sie spätestens übermorgen wieder.

In unserer Villa gibt es einige neue Möbelstücke, neue Lampen und auch auf der Terrasse hat sich ein wenig was verändert. Es gibt nun ein großes Doppelbett oder eine Doppelliege anstatt der getrennten Sonnenliegen. Sehr weich und bequem, aber irgendwie gehen uns doch die Liegen ab. Aber am nächsten Tag werden diese wieder da sein, denn Aye Aye Win wird dafür sorgen, nachdem wir ihr gegenüber den Wunsch geäußert haben 😉 Auch die schwache Lampe im der Garderobe wird morgen gegen eine stärkere ausgetauscht sein. Mit der jetzigen sieht man abends wirklich Null in der Garderobe.

Leider hat sich auch unsere Aussicht verändert. Hatten wir früher von unserer Terrasse aus FREIEN Blick auf Strand und Meer, müssen wir jetzt auf 3 Flaggen und eine Reihe Sonnenliegen für die anderen Gäste gucken. Schade schade schade…

Wir treffen am Strand unsere Obstverkäuferin und erkennen Sie fast nicht, wegen der Sonnenbrillen, die Sie jetzt wegen einer schweren Augenerkrankung tragen muß. Der Weg zum Arzt in Yangon ist aber weit und teuer 🙁 Sie stellt uns ihre Schwester vor, die uns die nächsten Tage „versorgen“ wird…

Und ruckzuck ist es Abend

und wir machen uns auf den Weg zur Rezeption, treffen am Cocktail-Schiff eine unserer Freundinnen hier und überreichen an der Rezeption den Mädchen unsere Mitbringsel und schon sitzen wir im

Golden Sea Seafood Restaurant  ,Ngapali Beach

Ma Shwe Zin begrüßt uns herzlich und schenkt Doris wieder zwei wunderschöne Longys. Natürlich müssen diese wieder angepasst werden und wir verabreden uns für morgen 9h30, um gemeinsam zur Schneiderin zu fahren, da Khant Phein Pyu um diese Zeit zur Schule gebracht werden muß. Da geht es dann sozusagen in einem Aufwaschen 🙂

Wir bestellen Cola und Wassermelonensaft zu trinken, King Prawns für Doris und Schweinefleisch für Walter, und selbstverständlich auch Ma Shwe Zin`s einmaligen Tomatensalat. Als Geschenk gibt es Tea Leaf Salad ( Teeblätter-Salat ) und Squid and Prawns Tampura. Alles lecker wie wir es gewohnt sind. Wir haben unseren Stammtisch bekommen, und als sich das Restaurant zu füllen beginnt, machen wir uns auf den Weg zurück in unsere Villa, geniessen den Abend bei einem Glas unseres mitgebrachten Müller Gewürztraminers und freuen uns, dass es einiges wärmer ist als sonst hier und der Wind deutlich schwächer ist als gewohnt. Und dann geht es irgendwann zu Bett…

Und zu Guter Letzt noch eine Katze gefüttert, bei der Boutique des Aureum Resorts. Der Bruder dieser Katze wohnt im Golden Sea 🙂

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2 Kommentare zu Tschüß, Yangon – Servus , Ngapali Beach !

  1. Also, das Aureum Palace ist schon ein Traum – da kann man ja auch mal ein paar Schirmchen vor dem Ausblick in kauf nehmen. Und nach dem Tomatensalat vom Golden Sea hab ich richtig Sehnsucht – so was Gutes wie dort, kriegt man sonst nirgends!
    Schön habt ihr’s wieder gehabt

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